Konstantin Wecker und ich …

Als ich letzten Sonntag Konstantin Wecker vier Meter vor mir auf der Bühne sitzen sah, ihn anschaute und ihm zuhörte, dachte ich mir: „Wir sind gemeinsam alt geworden – ich mit ihm oder er mit mir.

Ich sehe ihn und mich, wie wir vor 35 Jahren waren – die ungestüme, hemmungslose, und auch maßlose Lust auf das Leben, die Sucht – auf der Suche. Und heute – wenn es Not tut, noch immer ungestüm, aber nicht mehr maßlos; das Wissen, dass die Suche eine Suche nach dem Urgrund des Seins war und ist. Weißhaarige Silberrücken.

Es gab Zeiten in meinem Leben, da hörte ich ihn täglich – so manches Mal den ganzen Tag über, weil ich die Unterstützung seiner Gedanken und Lieder brauchte. Eine Unterstützung die mich stärkte und mir wieder Mut machte.

Letzten Sonntag also, war er in den Sonntagsgesprächen im Volkstheater in Wien. Illija Trojanow lädt ein – und das Thema war: „Anarchismus – Ein unbändiges Ideal.“ Wecker als Vertreter eines Aspektes der anarchischen Tradition – „der Poesie einer radikal humanen Haltung.“ Und diese Haltung hat er nach wie vor – und ich mit ihm …

„Es geht ums Tun und nicht ums Siegen. Engagement zwischen Wut und Zärtlichkeit.“ – der Buchtitel, Kösel-Verlag. Lesenswert!

Zwei Rebellen und ihre Anstiftung zum Einmischen.
Sänger und Poet Konstantin Wecker und der amerikanische Zen-Meister Bernard Glassman Roshi sprechen über weises Handeln in einer gefährdeten Welt. Wie kann der Einzelne wirklich etwas in der Welt verändern? Braucht soziales und politisches Engagement eine spirituelle Quelle, um langfristig etwas zu bewegen? Bleibt Spiritualität ohne aktives Tun für andere bloße Nabelschau?

 

https://www.randomhouse.de/ebook/Es-geht-ums-Tun-und-nicht-ums-Siegen/Konstantin-Wecker/Koesel/e375075.rhd

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Betrachtungen über das Schreiben und die LeserInnen

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In den letzten Tagen hat jemand auf eines meiner Gedichte mit den Fragen  „was die Leser damit anfangen sollen“ und „was ich mit der Veröffentlichung bezwecke“ reagiert.

Das Gedicht hat offensichtlich nicht gefallen. Das ist so. Manchen gefällt es und manchen nicht.

Da mir auch bereits öfter die Frage gestellt wurde, wie ich so viel „Intimes und Persönliches“ preisgeben könne, habe ich mir Gedanken zu diesem Themenkreis gemacht und meine Betrachtungen niedergeschrieben.

Ich bin sehr froh über Kommentar und Fragen wie diese, weil sie mich zum Nachdenken anregen.

Zum besseren Verständnis meiner nachfolgenden Gedanken, nachstehend das betreffende Gedicht, auf das sich die oben zitierten Fragen beziehen. Es entstand nach dem Lesen von Georg Trakls Gedichten und ich habe es ihm gewidmet. Der erste Absatz bezieht sich auf die angenommene, sexuelle Beziehung von Georg Trakl zu seiner Schwester Grete.

Für Georg Trakl

Blatt für Blatt

Am rotgefleckten Lacken

Zerknüllt zwischen den Beinen

VerboteneLust

Eiserne Fäuste ballen sich

Heißer Schweiß tropft

Auf nackte Brüste

Mea culpa

* * * *

der Staub der Sterne

berührt meine Stirn

kristallene Tränen

zersplittern

klirrend am Boden

der nächtlichen Träume

* * * *

Dunkler Grund der Seele

atmet Schreie in die Nacht

heißer Atem verbrennt Papier

nichts soll geschrieben sein

nichts

abgrundtiefes Nichts

lauert in den Schatten

 

Ich schaue meinen inneren Dämonen

in  die blutrünstigen Augen

ich sehe sie

gewalttätig, lüstern, hungrig,

einer nach dem anderen streckt

seine Klauen aus

wollen meine Seele

in Stücke reißen

 

Oh, wie gut ich sie verstehe

ich schenke sie ihnen

meine Seele

mit ausgebreiteten Armen

halte ich sie ihnen hin

sehenden Auges

keine Angst mehr vor Dämonen

ich schau sie an

freundlich

willkommen heißend

und

sie weichen zurück

manche zerstieben zu Staub

den der Wind wegbläst

manche nehmen meine Freundschaft an

gemeinsam gehen wir weiter

die Benennung in gut und böse

gibt es

nicht mehr

Wir sind Eins

 

Es ist die Veröffentlichung eines meiner ungereimten Gedichte, und gerade in diesem Gedicht ist gut zu sehen, wie sich Assoziatives, Fiktionales und Persönliches vermischt.

Ich veröffentliche sie, weil ich Schriftstellerin bin. Ich bezwecke nichts damit. Denn jeder Mensch wird seine eigenen Interpretationen dazu haben. Wenn ich einen Text schreibe und in die Öffentlichkeit entlasse, weiß ich nicht, was die Leser damit anfangen. Das ist am Beginn – bei den ersten Veröffentlichungen – immer ein mulmiges Gefühl, weil man weiß, dass jeder das Eigene hineinliest und assoziiert. Mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Ist so. Wenn einem das nicht gefällt, muss man aufhören zu veröffentlichen.

Der Text ist jenseits von moralischer Bewertung oder Beurteilung.

In einem Text darf alles da sein, so wie es ist. Die Beurteilung und Bewertung findet in den Köpfen der Lesenden statt –  oder auch nicht.

Kunst ist auch verwegen.

Kunst darf vieles zeigen und schreiben, was vielleicht auch gar nicht gelebt wird – was eine „Als-ob-Realität“ erschafft, die nicht wahr sein muss, aber wahr zu sein scheint, was buchstäblich wahr-scheinlich ist“. 1)

Was vielleicht für manche Menschen eine persönliche und intime Angelegenheit ist, ist es für mich nicht.

Ich bin ein öffentlicher Mensch.

Ich schreibe nicht nur gefällige Texte.

Ich schreibe auch über meine Schatten und Dämonen, so wie andere SchriftstellerInnen auch.

Es gibt keine Trennung zwischen mir als Mensch und Frau, der Psychotherapeutin und der Schriftstellerin. Gäbe es diese Trennung – wäre es nur reine Rolle und es gäbe eine Spaltung in mir.

Es ist keine Rolle – es sind Teile von mir, die gelebt werden wollen.

Mein Wissen als Psychotherapeutin ist nicht nur ein erworbenes Wissen, es ist auch und vor allem ein gelebtes Wissen. Es ist keine Theorie, es ist Praxis – ich lebe es. Mein Schreiben ist nicht nur Fiktionales und Assoziatives, es ist auch Persönliches. Zu meiner Person als Mensch und Frau gehören mein Erlebtes und meine Erfahrungen. Vor allem gehört aber auch das Wissen dazu, dass alle Menschen Liebe / Schmerz / Trauer / Hoffnungslosigkeit / Sexualität / Freude / Gelingen und Scheitern / etc. / erleben. Wie wir damit umgehen ist verschieden, aber auch nicht so unterschiedlich wie viele glauben.  Weshalb sollten wir dann nicht darüber sprechen und schreiben. Was ist dieses „intime“, über das nicht gesprochen werden darf, wenn wir es doch alle erleben und leben? Wäre es nicht besser / leichter, wir würden uns darüber austauschen? Vom Hellsten, das in uns ist, bis zum Tiefsten und Dunkelsten. Welch eine Erleichterung wäre das für viele.

Keine Scham mehr über das eigene Sein und Leben, keine Selbstbeschuldigungen, etc. – geht es doch anderen genauso. Ah ja! Welch ein Stein purzelt vom Herzen!

Beschäftigt sich das obige Gedicht, das ungereimte Gedicht, eher mit den dunklen Schatten, nun zum Hellen,  dem Haiku. Das Haiku ist eine Kurzgedichtform mit der Silbenfolge 5-7-5. Meine Haikus bestehen zum Großteil aus Naturbetrachtungen. Die Fiktionalität und das Persönliche werden herausgehalten – deshalb sind es auch „gefälligere“ Gedichte.

Im Morgenlicht schon

Drängt sich der alte Nussbaum

Aus der Dunkelheit

Für mich ist Schreiben in der Regel ein beglückendes Erlebnis. Nicht immer, manchmal quält es auch, das Schreiben, wenn die Formulierungen nicht und nicht gelingen wollen.

Ist der Text da, ist es pures Glück. Und dann gibt es noch die gelungenen Formulierungen oder sogar einzelne Worte, die ein peak experience – ein „Gipfelerlebnis“ sind.

Kunst „kann“ ein Ausdruck der Seele sein. Ich spüre das beim Schreiben – ob ein Text aus meinem Intellekt entsteht oder – wenn er einfach da ist und nur mehr von mir aufgeschrieben werden braucht. Was viel zu selten passiert. Aber da braucht es mehr Rückzug von der lauten Welt und Achtsamkeit, um die Seele sprechen zu lassen.

Was darf Kunst?

Darüber wird immer wieder heiß und kontrovers debattiert.

Darf Kunst provozieren?

Ja, das darf sie. Da gibt es den Unterschied zwischen bewusster und gewollter Provokation, und Texten, die nicht als Provokation gemeint sind, und doch von LeserInnen so empfunden werden.

Darf ich mich als Schriftstellerin bezeichnen?

Ja, das darf ich.Ich habe mich schlau gemacht, was der Unterschied zwischen Autor und Schriftsteller ist und folgende Definition im Internet gefunden:

„Der Autor ist ein Überbegriff. Jeder, der einen Text, egal welcher Art, verfasst, ist damit auch der Autor dieses Textes.

Ein Schriftsteller ist ebenfalls ein Autor, wenngleich nicht jeder Autor auch ein Schriftsteller ist. Der Begriff Schriftsteller wird häufig im Zusammenhang mit fiktionalen, erzählenden und belletristischen Texten und deren Autoren verwendet. Schriftsteller schreiben Romane, Novellen, Kurzgeschichten und Erzählungen jeder Art.“ (2)

Manche sind der Meinung, dass sich Schriftsteller nur nennen darf, wer seine Werke auch veröffentlicht hat. Dann darf ich mich umso mehr Schriftstellerin nennen.

Die Biographie über meine Großmutter wurde in einer Anthologie veröffentlicht; ich habe Texte sowohl in Fachzeitschriften, als auch in den Tageszeitungen Presse und Standard veröffentlicht; und ich schreibe in meinem Blog.

Ich bin jedoch der Meinung, dass sich Menschen auch SchriftstellerInnen nennen dürfen / können / mögen, die großartige Texte schreiben und sie in der Schublade verwahren.

Also – schreibt und veröffentlicht. Macht es einfach.

Und – keine Angst vor Kommentaren.

 

1) https://www.br.de/telekolleg/faecher/deutsch/literatur/01-literatur-fakten-100.html

2) http://www.blog.stefanpeter.at/2015/05/autoren-und-schriftsteller-der-unterschied/

 

Für Georg Trakl

Dämonen

 

Blatt für Blatt

am rotgefleckten Lacken

zerknüllt zwischen den Beinen

verboteneLust

eiserne Fäuste ballen sich

heißer Schweiß tropft

auf nackte Brüste

Mea culpa

* * * *

Der Staub der Sterne

berührt meine Stirn

kristallene Tränen

zersplittern

klirrend am Boden

der nächtlichen Träume

* * * *

Dunkler Grund der Seele

atmet Schreie in die Nacht

heißer Atem verbrennt Papier

nichts soll geschrieben sein

nichts

abgrundtiefes Nichts

lauert in den Schatten

 

Ich schaue

meinen inneren Dämonen

in  die blutrünstigen Augen

ich sehe sie

gewalttätig, lüstern, hungrig,

einer nach dem anderen streckt

seine Klauen aus

wollen meine Seele

in Stücke reißen

 

Oh, wie gut ich sie verstehe

ich schenke sie ihnen

meine Seele

mit ausgebreiteten Armen

halte ich sie ihnen hin

sehenden Auges

keine Angst mehr vor Dämonen

ich schau sie an

willkommen heißend

und

sie weichen zurück

 

zerstieben zu Staub

den der Wind wegbläst

gemeinsam gehen wir weiter

die Benennung in gut und böse

gibt es

nicht mehr

19 01 2018

 

Georg Trakl, 1887 – 1914, war ein österr. Dichter des Expressionismus mit Einflüssen des Symbolismus.

2011 wurde Trakls Leben mit „Tabu – Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden“ verfilmt. Lars Eidinger spielt darin die Hauptrolle.

 

Die Vergangenheitssteine und die Wegsteine

Steinmauer

In den letzten vier Jahren ist alles zusammengebrochen. Kein Stein blieb auf dem anderen. Auch mein Elfenbeinturm, in den ich mich einige Jahre vor dem Zusammenbruch verschanzt hatte, brach zusammen. Übrig blieb ein Trümmerhaufen. Ein Steinhaufen.

Zum Steinerweichen jammerte und klagte ich. Ich saß auf diesem Steinhaufen und konnte mich nicht rühren. Manchmal nahm ich einen Stein in die Hand, und sofort begann er mir seine Geschichte zu erzählen. Doch ich war noch nicht bereit. Ich legte ihn wieder sorgsam hin. Manchmal. Manchmal warf ich ihn auch hin, weil er mich zornig machte.

Eine große Trauer, großer Schmerz und Zorn war in mir. Wieder. Ich dachte, das hätte ich doch schon erledigt. Und auch das machte mich zornig. Verzweifelt.

Doch mit der Zeit spürte ich, dass all diese Gefühle nicht mehr so abgrundtief waren, wie vor langer, langer Zeit, als ich dachte, daran zu sterben, wenn ich mich ganz und bis auf den tiefsten Grund dieser Gefühle einlasse. Nein, jetzt war es anders.

Und erstaunlicherweise gab mir der Steinhaufen, auf dem ich saß, Sicherheit. Ich spürte die Kraft der Steine. Und ich begann zu begreifen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Ich griff nach verschiedenen Steinen und begriff gleichzeitig. Jeder Stein war ein Puzzlestück aus meiner Vergangenheit und hatte seine eigene Geschichte und seine eigene Qualität.

Es gibt die Vergangenheitssteine mit all den alten Geschichten meiner Vergangenheit. Und ich begann damit am Rande meines Gartens eine halbkreisförmige Vergangenheitsmauer zu bauen. Eine Mauer, die gleichzeitig Schutz für die Pflanzen, Blumen, Sträucher und Bäume ist. Die Sonne bescheint diese Mauer und jeder Stein strahlt seine Wärme aus in den Garten. Auch auf meinen Sitzplatz, geborgen und beschützt durch die Vergangenheitsmauer.

Dann gibt es noch die Wegsteine. Sorgfalt, Ruhe und Achtsamkeit war notwendig, um die Steine zu sortieren. Was ist ein Vergangenheitsstein und was ist ein Wegstein.

Die Wegsteine beinhalten all die Erfahrungen und das Wissen, das ich mir auf meinem

Lebensweg erworben habe. Erfahrung und Wissen, das mir heute sehr nützlich ist und mich weiter begleitet auf meinem Weg. Und ich begann einen Weg auszulegen in meinem Garten. Es ist ein breiter Weg. Die Steine sind abgeschliffen. Sie lassen sich fugenlos aneinander reihen, so dass ich den Weg auch nachts gehen kann, ohne zu stolpern.

Dieser Weg führt auch hinaus aus meinem Garten. Und ich merke, dass es noch nicht genug wegsame Steine gibt. Manchmal wird der Weg auch etwas unwegsam. Es gibt die Gefahr zu stolpern. Doch ich stürme nicht mehr so dahin wie in meinen früheren Jahren – über Stock und Stein. Ruhe und Achtsamkeit ist jetzt gefordert in unwegsamem Gelände. Ich bin noch nicht fertig mit Erfahrungen sammeln.

Rückzug in die Stille für 18 Tage

Ich verbringe sehr viel Zeit in facebook. Der Kontakt mit meinem FreundInnenkreis in vielen Ländern dieser Welt ist mir sehr wichtig, genauso wie ein reger Austausch für meine Interessensgebiete Literatur, Initiativen der Zivilgesellschaft – also Gesellschaftspolitik; und jede Menge anderer Interessen. Um wieder einmal innerlich still zu werden und herauszufinden, was denn jetzt wirklich wichtig ist für mich, braucht es eine „Einkehr“.

Facebook wurde daher für diese 18 Tage gestrichen. Ein Rückzug im weltlichen Alltagsleben erfordert wieder eine eigene Achtsamkeit – anders als in der Stille des Klosterlebens.

Besinnung auf sich selbst und Einkehr bei sich selbst.

Und Staunen über das, was man vorfindet. Der Weg nach Innen ist immer auch ein Weg zu den eigenen Dämonen – jedoch auch ein Weg der Versöhnung.

Nachstehend Auszüge über diese stillen Tage aus meinem Tagebuch.  

Tag 1

Bereits das Morgenritual ist anders. Bis gestern war mein Morgenkaffee verbunden mit dem Einschalten des Computers und dem Einstieg in facebook.

Ich steh’ da mit meinem Kaffee – und siehe da – nicht das erwartete Bedauern, sondern Erleichterung! Kein sofort meinen Verstand in Gang setzen müssen und die neuesten Nachrichten lesen, vielleicht auch gleich im Kopf einen Beitrag formulieren.

Nein – Stille.

Ich setz mich mit meinem Cafe vor die Terrassentür und schau in den Garten. Das Gehirn darf noch eine Weile im Ruhemodus bleiben.

Wenn es im Inneren still ist, ist das Außen egal.

Ich gehe nach dem Einkaufen mit meinem Rucksack und einer Tasche zur Busstation. Die Busstation liegt an einer stark befahrenen Straße. Der nächste Bus fährt in 15 Minuten. Den vorherigen Bus habe ich knapp verpasst und es regnet. Ich beschließe zu warten und fühle leichten Ärger.

Habe ich einen Termin? Nein. Ich habe Zeit.

Also – warum nicht entspannen. Die Füße hüftbreit, loslassen in den Knien. Mein Rücken entspannt sich. Ich atme tief ein und aus und richte meine Aufmerksamkeit auf das Heben und Senken meines Brustbereiches und Bauches. Der Straßenlärm verklingt. Ich höre ein Rauschen und stelle mir vor, ich stehe an einem lauten Fluss. Ein und ausatmen.

Der Bus fährt vor.

Was, jetzt schon?

Siehe auch: Achtsamkeit Alltagstauglich (4. 12. 2017)

https://monikakrampl.wordpress.com/2017/12/04/achtsamkeit-alltagstauglich/

 

Aus Tag 2

Ich habe jetzt mehr Zeit. Nein, so stimmt der Satz nicht.

Die Zeit ist da. Immer. Wir entscheiden, wie wir die Zeit nutzen, wie wir damit umgehen. Um Prioritäten setzen zu können, muss ich jedoch erst wissen, wo meine Prioritäten liegen. Und – jede Entscheidung hat Konsequenzen.

Siehe auch: „Jahresuhr – Gedanken über die Zeit“ (1. Jänner 2018)

https://monikakrampl.wordpress.com/2018/01/01/jahresuhr-gedanken-ueber-die-zeit/

 

Aus Tag 6

Zwei Haikus von heute morgen:

Im Morgenlicht schon

Drängt sich der alte Nussbaum

Aus der Dunkelheit

 

Auf Buddhas Scheitel

Fest sitzt die Schneehaube in

Frostiger Kälte

 

Aus Tag 8

 

 „Ich weiß sehr wohl, wie widersprüchlich man sein muss, um wirklich konsequent zu sein.“ (Pier Palolo Pasolini)

Ja, der Satz gefällt mir und kann ich nur zustimmen.

 

Aus Tag 11

Für eine kommende WS-Reihe habe ich die Stille zum Thema gemacht: „Raum der bewegten Stille“. Diese WS-Reihe wird über 6 Abende, beginnend Ende März, stattfinden.

Stille und Ruhe (um sich selbst zu spüren und wahrzunehmen) ist genau so wichtig, wie Bewegung. Bewegung, die aus sich selbst entsteht – z.B. freies Tanzen, um sich selbst und die Bedürfnisse des eigenen Körpers wieder wahrzunehmen.

Raum der bewegten Stille.

Stille am See

Stille im Garten

Stilles Abendrot

Und doch

Ist alles

In Bewegung

 

Tag 13

 

5 h morgens.

Das Glück der Stunden, in denen Gedichte und Geschichten einfach da sind und nur aufgeschrieben werden müssen …

 

Die Vergangenheitssteine und die Wegsteine.

In den letzten vier Jahren ist alles zusammengebrochen. Kein Stein blieb auf dem anderen. Auch mein Elfenbeinturm, in den ich mich einige Jahre vor dem Zusammenbruch verschanzt hatte, brach zusammen. Übrig blieb ein Trümmerhaufen. Ein Steinhaufen.

Zum Steinerweichen jammerte und klagte ich. Ich saß auf diesem Steinhaufen und konnte mich nicht rühren. Manchmal nahm ich einen Stein in die Hand, und sofort begann er mir seine Geschichte zu erzählen. Doch ich war noch nicht bereit. Ich legte ihn wieder sorgsam hin. Manchmal. Manchmal warf ich ihn auch hin, weil er mich zornig machte.

Eine große Trauer, großer Schmerz und Zorn war in mir. Wieder. Ich dachte, das hätte ich doch schon erledigt. Und auch das machte mich zornig. Verzweifelt.

Doch mit der Zeit spürte ich, dass all diese Gefühle nicht mehr so abgrundtief waren, wie vor langer, langer Zeit, als ich dachte, daran zu sterben, wenn ich mich ganz und bis auf den tiefsten Grund dieser Gefühle einlasse. Nein, jetzt war es anders.

Und erstaunlicherweise gab mir der Steinhaufen, auf dem ich saß, Sicherheit. Ich spürte die Kraft der Steine. Und ich begann zu begreifen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Ich griff nach verschiedenen Steinen und begriff gleichzeitig. Jeder Stein war ein Puzzlestück aus meiner Vergangenheit und hatte seine eigene Geschichte und seine eigene Qualität.

Es gibt die Vergangenheitssteine mit all den alten Geschichten meiner Vergangenheit. Und ich begann damit am Rande meines Gartens eine halbkreisförmige Vergangenheitsmauer zu bauen. Eine Mauer, die gleichzeitig Schutz für die Pflanzen, Blumen, Sträucher und Bäume ist. Die Sonne bescheint diese Mauer und jeder Stein strahlt seine Wärme aus in den Garten. Auch auf meinen Sitzplatz, geborgen und beschützt durch die Vergangenheitsmauer.

Dann gibt es noch die Wegsteine. Sorgfalt, Ruhe und Achtsamkeit war notwendig, um die Steine zu sortieren. Was ist ein Vergangenheitsstein und was ist ein Wegstein.

Die Wegsteine beinhalten all die Erfahrungen und das Wissen, das ich mir auf meinem Lebensweg erworben habe. Erfahrung und Wissen, das mir heute sehr nützlich ist und mich weiter begleitet auf meinem Weg. Und ich begann einen Weg auszulegen in meinem Garten. Es ist ein breiter Weg. Die Steine sind abgeschliffen. Sie lassen sich fugenlos aneinander reihen, so dass ich den Weg auch nachts gehen kann, ohne zu stolpern.

Dieser Weg führt auch hinaus aus meinem Garten. Und ich merke, dass es noch nicht genug wegsame Steine gibt. Manchmal wird der Weg auch etwas unwegsam. Es gibt die Gefahr zu stolpern. Doch ich stürme nicht mehr so dahin wie in meinen früheren Jahren – über Stock und Stein. Ruhe und Achtsamkeit ist jetzt gefordert in unwegsamem Gelände. Ich bin noch nicht fertig mit Erfahrungen sammeln.

 

Tag 18

Vorbereitung auf die Rückkehr.

Und das Wissen / der Wunsch – der nächste Rückzug in die Stille wird wieder einmal ein Rückzug in die Stille eines Klosters werden …

 

 

 

 

 

 

Wie das so ist mit dem inneren Widerstand

Wer kennt sie nicht, die Sätze: „Das ist nichts für mich“, „So bin ich nicht“, „Vielleicht irgendwann, aber jetzt ist der falsche Zeitpunkt“ … und wo weiter und so fort …

Achtsamkeit auf den Widerstand und gleichzeitig Akzeptanz des Widerstandes.

Ein Paradoxon – ein scheinbarer Widerspruch.

Jedoch, alles was ich loslassen möchte, will erst einmal akzeptiert werden.

Das Nachdenken über den Widerspruch führt zu einem tieferen Verständnis der Situation – was den Widerspruch im besten Fall bereits auflöst.

In einem therapeutischen Prozess taucht er fasst immer auf – der Widerstand.

Da ist gleichzeitig der Wille zur Veränderung – und gleichzeitig sagt der Widerstand „na, so aber nicht. Vielleicht irgendwann einmal ganz anders, aber so sicher nicht. Das ist jetzt der falsche Zeitpunkt, der falsche Platz, die falsche Methode, etc.“

Vieles scheitert und viele scheitern an diesem Widerstand.

Achtsamkeit ist gefordert: Woraus speist sich der Widerstand – Gefühl oder Verstand oder beides?

Unser Verstand und unser Ego – ich spreche daher meist von unserem Egoverstand -, und unser inneres Kind (Gefühl), mögen keine Veränderung. Veränderung bedeutet Unsicherheit – und Unsicherheit macht Angst.

Der ängstliche Egoverstand wartet immer wieder mit eindrucksvollen und gewieften Argumenten auf, um uns zu überzeugen, warum gerade dies jetzt nicht möglich ist.

Ich denke, viele kennen das nur zu gut.

Ein besonders beliebter Widerstandssatz des Egoverstandes ist auch: „Das ist nichts für mich!“ Ein anderer: „So bin ich nicht!“

Schon erstaunlich, nicht? Ich sage – da ist er ein bisschen blöd, unser gescheiter Verstand. Denn natürlich warst Du bis jetzt nicht so. Aber Du möchtest Dich doch verändern. Also, wirst Du in Zukunft – auch – anders sein. Das Wörtchen – auch – ist sehr wichtig. Denn es gibt viele, viele Teile in uns, die gelebt werden wollen. Wenn wir das wirklich, wirklich wollen und zulassen.

Wenn Du Dich verändern möchtest, dann schmeiß diese Sätze – das ist nichts für mich und so bin ich nicht – aus Deinem Wortschatz.

Setz ihn einmal vor Dich hin – Deinen Widerstand. Und dann lass ihn zu Wort kommen. Lass ihn alles sagen, was er zu sagen hat. Und dann, wenn ihm nichts mehr – aber gar nichts mehr – einfällt, dann sag’ Du ihm, was Du zu sagen hast. Geig’ ihm die Meinung, und sprich aus, wie Du Dir Dein Leben vorstellst.

Veränderung heißt in erster Linie – Du musst dich verändern.

Du musst dich auf Neues einlassen und es auch zulassen neue Seiten an dir kennen zu lernen.

Veränderung heißt – raus aus den ausgetreten Latschen der Gewohnheiten.

Rein in neue Schuhe – oder überhaupt einmal barfuss laufen.

„Wir müssen bereit sein, das Leben aufzugeben, das wir geplant haben, um das Leben zu genießen, das auf uns wartet.“ (Joseph Campbell)

Tu es einfach!

Der richtige Zeitpunkt ist immer JETZT!

Ein Märchen – vielleicht – oder doch nicht?

Weiher im Nebel

Hexentanz

Ihre Schwester ruft sie. Sie hört sie in ihrem Kopf. Diesmal etwas Erfreuliches. Eine bevorstehende Initiation. Erfreulich, aber trotzdem anstrengend. Mitten im Winter ins Waldviertel zu fahren, fast eine Stunde Wanderung durch den Wald bis zu ihrem geheimen Platz an einem kleinen Weiher. Die Menschen glauben noch immer, dass sie fliegen. Aber das ist nicht so. Nicht mehr. Vieles haben sie verlernt oder auch vergessen. In der Zeit, in der so viele von ihnen getötet wurden, ging viel an überliefertem Wissen verloren. Nun gut, heute fahren Hexen eben auch Auto. Die Besen stehen nur mehr zum Auskehren in der Ecke. Obwohl die Schwestern auch damals keine Besen benutzten, aber die Leut’ und deren Redereien …

Im Hintergrund hört sie nun auch die anderen Schwestern reden, und sie schaltet sich ein. Sendet ihre Botschaft. Zumindest Telefone brauchen sie keine. Nicht mal ein Smartphone oder Internet. Die Telepathie können sie noch. Ihre Gedanken haben nach wie vor viel Kraft.

Also, morgen geht es los. Sie packt ihre große Reisetasche, viele warme Sachen müssen Platz finden. Den Daunenschlafsack und warme Unterwäsche, das Tanzkleid mit Schleier und Kopfschmuck. Ein paar Leckereien und ein paar Flaschen von dem guten Wein für die Abschlussfeier. Vorher wird einen Tag und eine Nacht gefastet.

Die Tochter ihrer Hexenschwester Bettina blutet zum ersten Mal. Ihr Name darf noch nicht genannt werden. Es wird die Blutfeier geben und das Aufnahmeritual in den Hexenzirkel. Sie freut sich sehr. Die letzte Blutfeier ist bereits ein paar Jahre her. Im Wald, mitten im Winter, denkt sie sich – auch schön. Vielleicht sollte sie diese Waldgänge, die sie als junge Hexe so oft gemacht hatte, wieder öfter machen.

Sie werden zusammenkommen. 13 Frauen – Junge und Alte. Sie werden sich auf der Lichtung neben dem Weiher treffen. Und sie werden einen Tag und eine Nacht fasten und schweigen. Sie werden sich um das Lagerfeuer im Kreis in ihre Schlafsäcke legen, und die Älteste wird die Hüterin des Feuers sein. Noch ist sie nicht die Älteste – aber bald.

Das Ritual ist geheim, darüber wird nicht erzählt. Als Abschluss werden sie sich ausziehen und nackt in den Weiher springen – die junge Frau immer in ihrer Mitte. Sie werden den Weiher durchschwimmen, sich gegenseitig abrubbeln und ihre wunderschönen Tanzkleider anziehen. Rund um das Lagerfeuer werden sie dann ihren Hexentanz machen. Der Tanz ist ein uraltes Ritual. Und nachher werden sie schlemmen. Essen, trinken, singen, viel erzählen und sich krumm lachen, die Pfeife wird durch die Runde gehen, sie werden so schallend lachen, dass die Tiere des Waldes neugierig an die Lichtung kommen – bis sie in ihre Schlafsäcke kriechen und ihren Rausch ausschlafen.

So wird es sein.

(M.K., 02 01 2018)

 

 

Jahresuhr – Gedanken über die Zeit

Uhr

Die Jahresuhr tickt.

So wie die Lebensuhr auch.

Das haben Uhren so an sich.

Wobei das mit der Zeit so eine Sache ist.

Eine Erfindung der Menschen.

So wie die Uhren auch.

Ohne Zeit keine Uhren.

 

Dabei wäre die Zeitlosigkeit so schön. Wüssten wir dann von einem Ende? Nein.

Würden wir uns dann beeilen? Nein.

Die Zeit wäre einfach da, ohne dass wir sie bemerken würden.

Wie würde sie sich leben, die Zeitlosigkeit?

Ewig im Hier und Jetzt.

Ewig wohl nicht, denn sterben würden wir trotzdem.

Hätten Menschen dann weniger Angst vor dem Tod, wenn es keine Zeit gäbe?

 

Würden wir im Hier und Jetzt leben, würden wir auch nicht auf etwas warten – etwas erwarten. Denn die Zukunft würde kommen, ohne dass wir sie erwarten.

Kinder würden auch nicht auf das Christkind warten.

Wir würden nicht planen. Keine Geschenke kaufen – für morgen, übermorgen, nächsten Monat. Ein Leben im Hier und Jetzt lässt uns auf das Hier und Jetzt reagieren. Aber Planung – Planung gäbe es wohl nicht. Damit auch keine Vorfreude.

Ein kurzer Ausflug in die Geschichte der Zeit.

Vor sehr, sehr langer Zeit wurde die Zeit von der Natur bestimmt. Die Menschen erlebten die Zeit als einen ewigen Kreislauf der Natur – den Übergang von Tag und Nacht, sowie den Wechsel der Jahreszeiten. Als vor etwa 800.000 bis 1000.000 Jahren Menschen begannen, Faustkeile oder Hacken herzustellen, ist das ein Zeichen dafür, dass bereits ein Zeitgefühl vorhanden war. In dem Augenblick der Herstellung brauchten sie diese Werkzeuge ja noch nicht – sie dachten also an die Zukunft, an die nächste Ernte.

Hm, also ist es doch gut, dass wir über die Zeit wissen? Dass sie erfunden wurde?

Ob gut oder nicht gut – sie ist da.

Also kommt es wie bei so vielem darauf an, wie wir damit umgehen.

Ein bisschen mehr Achtsamkeit, ein bisschen mehr Entschleunigung. Darüber wird viel geschrieben und noch mehr in guten Vorsätzen gesprochen. Getan – wird es weniger.

 

Zurück zur Lebensuhr.

Ja, sie tickt. Und mit dem Alter tickt sie gefühlt immer schneller.

Achtsamkeit. Zurücklehnen. Durchatmen. Schauen – einfach schauen.

Es ist genug Zeit da.

Und mit dem Durchatmen und der Achtsamkeit wird das ticken langsamer.

Es ist genug Zeit da.

 

Zurücklehnen.

Vor meinem Fenster steht der alte Nussbaum.

Er kennt die Zeit nicht.

Er steht einfach da.

Er atmet die Ewigkeit des Seins ein und aus.

Nichts sonst.

 

Die Jahresuhr hat das neue Jahr eingetickt.

Seit ein paar Stunden tickt die Uhr.

Es ist genug Zeit da.

 

„Was also ist die Zeit?
Wenn niemand mich danach fragt, weiß ich’s;
will ich’s aber einem Fragenden
erklären, weiß ich’s nicht.“

Augustinus von Hippo (354 bis 430),
Kirchenlehrer und Philosoph

01 01 2018

Damit die guten Vorsätze auch gelingen

Neues Jahr 2018

Bei den guten Neujahrs-Vorsätzen übersehen so manche, dass sie dabei vor allem sich selbst ändern müssen. Das bedeutet – raus aus den bequemen, ausgetretenen Latschen (Gewohnheiten) und barfuss über holprigen Boden laufen. Das will neu gelernt werden.

Stellt euch ein Kleinkind vor das gerade die ersten Schritte macht. Und immer wieder hinfällt. Und wieder aufsteht. Und wieder hinfällt und wieder aufsteht …

Es bleibt nicht nach dem dritten Mal sitzen und sagt – nein, das ist mir zu unbequem. Ich will lieber weiter durchs Leben getragen werden.

Etwas neu oder wieder zu erlernen erfordert Ausdauer und Konsequenz.

Erst etwas Unbequemlichkeit – mit der Zeit kommt die Freude.

Die Freude an der Veränderung.

Glucksendes Lachen aus dem Bauch heraus – LebensFreude, wenn es zum ersten Mal ohne hinzufallen gelungen ist …

Als konkrete Unterstützung für das – vom Wünschen zum Handeln –
eine Anleitung, die ich für das Seminar „Veränderung leben. Altes loslassen. Neues entsteht“ geschrieben habe. Ich denke, es könnte auch für Deine Neujahrs-Vorsätze brauchbar sein.

Vom Wünschen zum Handeln

1. Wunsch

Was du brauchst

  • Bildhaft: Eine Vision / ein starkes Bild
  • Sprachlich: Klare Formulierungen / eine Geschichte

Dies könnte Deine Vorarbeit sein, wenn Du weißt, wo Du hin willst.

Es kann aber auch sein, dass Du nicht weißt, wo du hin willst. Dass jedoch Dein Wunsch, die Situation zu beenden, in der Du Dich befindest, so stark ist, dass Du weiter gehen musst. Dann geh! Dann spring! Was Du dazu brauchst, ist Vertrauen. Vertrauen in Dich selbst, dass es gut wird. Dass es anders wird.

2. Loslassen

Was musst Du loslassen?

Wen musst Du loslassen?

Lass los, was nicht mehr passt und Deine Lebensenergie festhält / verkümmern lässt / zunichte macht. Du hast ein Recht auf ein gutes Leben.

3. Behinderung

Was hindert Dich?

Ängste: Angst vor Konfrontationen / der Bewertung, Verurteilung, von anderen Menschen / …..

Glaubenssätze und Verbote: Das tut man nicht / Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach / ….

Ausreden: Jetzt geht es gerade nicht / Vielleicht nächstes Jahr / Das kann ich ihr / ihm nicht antun …

4. Ressourcen

Welche nicht gelebte oder nicht mehr gelebte Potentiale hast Du in Dir, die Deinen neuen Weg unterstützen?

Du darfst gut für Dich sorgen – mit Selbstmitgefühl.

Du darfst Dir Unterstützung holen.

5. Plan

Falls Du weißt, wo Du hin willst, mach einen Plan mit den erforderlichen Schritten auf dem Weg zu Deinem Ziel.

6. Handeln

Nein, es reicht nicht, es zu 50 % zu wollen.

Es erfordert Deine 100 %ige Energie, Deinen Weg zu gehen. Du setzt Deine Energie für Dich ein – also tu es!

7. Feiern

Die Freude über das Erreichte nicht vergessen. Feiere Deinen Erfolg / oder auch jeden einzelnen Schritt / allein für Dich oder mit lieben Menschen!

Möge die Übung gelingen!

Mögen Deine Wünsche in Erfüllung gehen!

Seminar „Leben in Veränderung. Altes loslassen. Neues entsteht“ – 13.-14. Jänner in St. Pölten, NÖ

https://monikakrampl.wordpress.com/2017/10/28/nach-langer-zeit-biete-ich-wieder-ein-seminar-an/