Aus dem Briefwechsel: Paul Celan – Ingeborg Bachmann

„Wie kann Literatur heute wirken. Es ist egal, wie man heute vielleicht Email schreibt, andere Formen findet, aber diese Sätze, diese Gefühle sind da und wirken.“ (Ruth Beckermann)

„Aber sind wir nur die Geträumten … ?“
„Ein Wort von Dir – und ich kann leben.“

Wunderbar – die Lesung der Briefe und die Interpretation von Ruth Beckermann …

>> Die Geträumten ist nicht nur eine Verfilmung der epistolaren Beziehung zwischen Paul Celan und Ingeborg Bachmann, es ist auch ein ausserordentliches Experiment über Casting, und über Lesen, dessen Wiederspiegelungen und Reenactments. Ruth Beckermanns Entscheid, die Tonaufnahmen im Wiener Funkhaus zu drehen, ist die perfekte Art, Celans und Bachmanns Texte aufzuwerten, ihnen ein Gebäude zu geben und vor allem auf die Kraft des Wortes zu fokussieren. Das Wort und das Ringen um dieses war eine existentielle Kraft für Celan und Bachmann, und für uns wird diese auf den Gesichtern der beiden jungen Lesern – der Musikerin Anja Plaschg und des Schauspielers Laurence Rupp – sichtbar und hörbar. Sie öffnen einen Einblick in die Tiefen der Seelen der Geträumten. <<

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