Ich und mein Tagebuch

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Mein Tagebuchschreiben begann mit 30 Jahren, nachdem ich meiner Mutter den Schlüssel für meine Wohnung abgenommen hatte. Mir reichten ihre Kontrollgänge durch meine Wohnung und die in Fragen verpackte Missbilligung – warum das und warum dieses – und – ihre Ordnung in meiner Wohnung herzustellen.

War nicht einfach für mich, mit 30(!) Jahren meine Unabhängigkeitserklärung bekannt zu geben. Das war Artikel 1. Artikel 2 folgte auf dem Fuß, als ich es ablehnte weiter finanzielle Zuwendungen anzunehmen. Artikel 3 etwas später, als ich den damaligen abgestandenen Mief der Kleinstadt verließ und nach Wien zog.

Und wie bei jeder Unabhängigkeitsbestrebung ging das nicht so einfach über die Bühne – es gab Aufstand und Krieg. Zum Krieg kam es erst etwas später, Aufstände gab es zur Genüge.

Aber diese Geschichten gehören nicht hierher – geht es doch um das Tagebuchschreiben …

Tagebuch 1984:

„Ich frage mich, ob es wohl je in meinem Leben eine Zeit geben wird, in der ich ohne schlechtes Gewissen das machen kann, was ich möchte. Des Weiteren frage ich mich, ob es uns wohl noch gelingen kann, meine Tochter zu einem glücklichen, zufriedenen Leben zu führen. Ich fürchte bereits jetzt wieder die Vorwürfe der Familie, wo ich mir doch selbst genug mache und nicht klar komme damit.“

Das Tagebuchschreiben war ein Beginn – ein Beginn, mit dem ich meinen täglichen Ärger und Enttäuschung mit und über meine Mutter reinschreiben konnte. Als sie noch jederzeit Zutritt zu meiner Wohnung hatte, wäre das nicht möglich gewesen. Ich machte eine Therapie und meine Mutter verschwand aus meinem Tagebuch. Doch bevor ich mit meiner Psychotherapie begann machte ich noch eine Woche Naikan. Dies habe ich in meinem Tagebuch nachgelesen – so vieles vergisst man mit der Zeit.

Was Naikan ist, siehe unten.

Tagebuch 2003:

„ich musste erst so weit weg wie möglich von euch

um mich euch wieder annähern zu können.

weggehen müssen um zu der zu werden, die ich bin,

sonst wäre ich zu der geworden, die ihr haben wolltet“

Dann trat er in mein Leben. Der schwarzhaarige Jüngling, mein Liebster, der nicht nur Tagebuch schrieb, sondern auch Gedichte. Ich liebte und bewunderte ihn dafür – und entdeckte das großartige Wunder der Poesie auch in mir.

Und irgendwann,  später noch, las ich im Buch „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron und darin ihren Übungsvorschlag der Morgenseiten. Und damit veränderte sich mein Schreiben nochmals – es wurde eine spirituelle Praxis – vergleichbar einer Meditation. Ich schrieb und schrieb und las mir das Geschriebene immer erst nach ein paar Monaten durch. Und siehe da – auf manchen Seiten stand ein literarischer Text. Einfach so.

Und mit der Zeit, da arbeitete ich bereits als Psychotherapeutin, habe ich das Buch – ich weiß nicht wie oft – vielen meiner KlientInnen empfohlen. Nicht nur die Morgenseiten sind gut, alle anderen Übungen auch.

Nun habe ich in den letzten Jahren mein Tagebuch in meinen Computer geschrieben.

In der letzten Zeit dachte ich schon öfter an die mit der Hand geschriebenen Morgenseiten. Und heute – der letzte Anstoß meine Morgenseiten wieder mit der Hand zu schreiben.

Und jetzt weiß ich, dass ich die Freude über das Fühlen des Papiers unter meiner Hand und mit den Fingern den Stift zu halten, vermisst habe. Den Stift aufzusetzen und Worte entstehen zu lassen; meine Handschrift zu sehen, die ganz unterschiedlich sein kann und damit meine Gefühle zum Ausdruck bringt. Die Farbstifte liegen daneben, so wie immer, und manchmal gibt es eine kleine Zeichnung dazu oder ich nehme nur einen oder mehrere Farbstifte und übermale den Text mit einer Farbstimmung …

Tagebuch 2018:

„Mächtiger Nussbaum verwurzelt

grüne Pracht vor blauem Himmel

regungslos

kein Blatt bewegt sich

 

Die Freiheit nichts zu tun

regungslos

Seelenruhe“

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Im Link könnt ihr ab Seite 11 über die Morgenseiten lesen:

https://www.droemer-knaur.de/livebook/LP_978-3-426-87360-1/downloads/livebook.pdf?fbclid=IwAR0h0sP4P3-iTLFhwpF1x_vIuremw4n1Or81OrB3IZZLnJ2Nq9gP3kIC-HQ

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Zu Naikan – was ist Naikan?

Die Naikan-Methode kommt aus Japan und kombiniert drei Elemente:

  • Ordnung im Innenleben mit einer einfachen Fragestellung
  • die Kraft der Stille
  • sanfte, respektvolle Begleitung

Ich erforsche mein eigenes Leben und strukturiere die Ereignisse, an die ich mich erinnern kann:

  • Ins Zentrum der Betrachtung stelle ich eine Bezugsperson (zuerst Mutter, danach Vater, Geschwister, Partner …).
  • Ich betrachte einen klar begrenzten Zeitraum und folge dabei meinem eigenen Lebensweg (als ich 0-6 Jahre alt war, danach 6-10 usw. bis heute).
  • Meine Erinnerungen durchleuchte ich im Hinblick auf 3 Fragen.

Die drei Naikan-Fragen sind:

  1. Was hat die Person, die ich betrachte, in diesem Zeitraum für mich getan?
  2. Was habe ich für diese Person getan?
  3. Welche Schwierigkeiten habe ich dieser Person verursacht?

Diese einfachen drei Fragen ermöglichen ganz neue Perspektiven auf die eigene Lebensgeschichte und das eigene Verhalten.

Aus der Seite von Johanna Schuh, Insightvoice Naikan Center Vienna

https://www.insightvoice.at/index.html

 

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Radiointerview zu meinem Buch „LebensZeichen. Erzählungen übers Älterwerden und mehr …“

Paradise 2

Hier gibt es den Link zum Nachhören der Radiosendung im Campus & City Radio St. Pölten vom 23. Oktober 2018. Die Redakteurin Gabriele Ebmer schreibt zur Sendung:

„Die Psychotherapeutin und Autorin Monika Krampl beschäftigt sich in ihrem neuen Buch „LebensZeichen“ mit dem Thema „Alt Werden“ und den Erfahrungen, die sie dazu veranlassten, sich mutig zu Tabuthemen unserer Zeit zu äußern.“

Die Musik, die während der Sendung gespielt wird, habe ich mitgebracht. Hört euch am Ende, wenn wir uns schon verabschiedet haben, noch das letzte Stück an – eines meiner LieblingsGustoStückerln von Konstantin Wecker!

 

https://cba.fro.at/386289?fbclid=IwAR0ENF4r3Y1KsQni-nMWz_pBDLKm-jLN13_JkEZoPkzM3147kloEAZbYr30

Ich habe mein erstes Buch veröffentlicht!

Bild könnte enthalten: Pflanze und Text

Große Freude – mein eigenes Buch in Händen zu halten! 

Mein Buch ist ab sofort im Verlag und in jeder Buchhandlung erhältlich! 

Über diesen Link gibt es Infos zum Buch, eine Leseprobe zum Schmöckern, und Du kannst auch sofort bestellen – Paperback, Hardcover und e-Book – nach Deiner Wahl!

https://www.mymorawa.com/self-publ…/gestaltung/publizieren/…

„Altwerden ist nichts für Weicheier“ (Betty Davies)

Nachdem mich in den letzten 10 Jahren die Realität des Alterns eingeholt hat, bin ich auch dieser Meinung. Ich erzähle in Geschichten und Gedichten über meine persönlichen Erfahrungen mit dem Altern.

Meine Erfahrungen – und doch wird es für viele Menschen einerseits eine Erleichterung sein, über die Mühen zu lesen (ah ja, endlich spricht es eine aus!) und andererseits eine Ermutigung, sich mit dem eigenen Älterwerden auseinanderzusetzen und schlussendlich anzufreunden. Bleibt ja auch nichts anderes übrig, wenn man nicht für die verbleibenden Jahre dahingranteln möchte!

„Jedes Alter ist schön“ – sagte ich früher sehr oft. Früher, als das Altwerden noch nicht begonnen hatte. Ich jammere nicht. Ich halte aber nichts vom Schönreden, dass ja alles so leiwand ist mit dem Alter, aber auch nichts vom Schlechtreden. Die Wahrheit liegt, wie immer, in der Mitte. Ja, es ist schön, und so manches Mal ist es auch mühsam. Darüber schreibe ich.

Ich freue mich, wenn es Dir gefällt – und ein herzliches Dankeschön fürs Teilen in Deinem Freund*innenkreis!

 

 

ein haus für mich allein

Damals, 1988, war ich es bereits gewohnt, mich allein oder mit meinem Lebenspartner für längere Zeit aus dem Alltag zurückzuziehen, um wichtige Lebensfragen zu klären.

Aus dem Alltag mit den gewohnten Abläufen und Ablenkungen auszusteigen – um dieser einen Frage die nötige Achtsamkeit zu geben und zu einer Klarheit zu kommen.

Zur Zeit der Entstehung dieses Gedichtes hatte ich mich allein in dieses abgeschiedene Haus zurückgezogen.

 

nur ich und das haus

am ende des weges

duckt es sich

schmiegt sich ein

in die felder

an der rückseite

der wald

der brunnen

vor dem haus

eine küche

zwei zimmer

halbdunkel

der dämmerung

rot lodert das feuer im ofen

im ofenschiff

beginnt

das wasser zu singen

 

erinnerung

das warme zimmer

draußen dunkelheit und stille

drinnen ich

kind

beschützt und warm

rot lodert das feuer im ofen

großmutters leiser singsang

damals

als alles noch gut war

damals

 

stille hüllt mich ein

die dämonen

erwachen

heben die köpfe

brüllen

laut und lauter

verlagern die ängste

die bedrohung

nach außen

fürchte dich nicht

 

stille hüllt mich ein

dämonen

bezwingen

masken

herunterreißen

dahinter

ist

nichts

nichts

fürchte dich nicht

 

stille hüllt mich ein

jede bewegung von mir

ein geräusch

kein fernseher

kein radio

kein kühlschrank

ich höre

nur

mich

 

nur ich und das haus

und manchmal

ein lauschen

nach draußen

 

nur ich und das haus

(M.K., 1988)

Mein Gedicht in der Anthologie „Ausgewählte Werke XXI“

Mein Gedicht „Gedankenrahmen“, eingesandt für den Gedichtwettbewerb 2018 der „Bibliothek deutschsprachiger Gedichte“ zum Thema Kindheit wurde für die Veröffentlichung in dem Lyrik-Sammelband „Ausgewählte Werke XXI“ ausgewählt.

 

Gedankenrahmen

Der Holzrahmen

Gezimmert von den Frauen

In welchen sie den Gitterstoff spannten

Mit Reißnägeln am Rande befestigt

Mit fester Hand ihre Stickarbeiten nadeln

Vorgefertigte Bilder mit festgelegten Farben

Mit Reißnägeln am Rande befestigt

In einem fest zusammengefügten Rahmen

So sollte sie sein

Vorgezeichnetes Bild

Vorgegebene Farben

Festgenagelt

Wird das Muster in sie hineingestickt

 

So sollte sie sein

Die Sticknadel steckt fest

Lichtjahre entfernt

Von der Leichtigkeit des Seins

 

Und noch immer

Der Gedanke

Von Freiheit am Horizont

(M.K., 18 09 2006)

 

 

Wenn die unzählbaren Tage Vergangenheit und die zählbaren Tage Zukunft sind, wird jeder Tag zu einem kostbaren Tag

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Vieles gibt es zu akzeptieren mit dem Altwerden

Jeden Tag aufs Neue

Kein Hadern mehr – hätte ich doch …

Akzeptieren von dem was war

Akzeptieren von dem was ist

Ursache und Wirkung

Das ist das Leben

 

Den Blick nicht mehr auf die Zukunft ausrichten

Den Blick auf den Tag richten

Täglich

Die Zeit, die weniger wird

Täglich

 

Ich kann gehen / ich kann Rad fahren

Ich kann schwimmen im See

Ich kann mich bewegen ohne Schmerzen

Ich kann lieben – immer mehr

Ich bin zornig – immer weniger

Ich lerne Demut

Ich kann den Tag leben /erleben so wie ich das möchte

Ich lebe

Täglich

 

Das Leben genießen

Die Sonne / die Hitze

Den Regen / den Sturm

Mich in die Sonne legen

Mich in den Sturm stellen

Spüren mit allen Sinnen

 

Das Innerste nach Außen kehren

Das Äußerste nach Innen

 

Samtiges Seewasser auf der Haut

Ein Fisch springt aus dem Wasser

Eine Ente schüttelt das Seewasser

Von ihrem schimmernden Federkleid

Wassertropfen auf der Haut

Die im Sonnenlicht glitzern

 

Blauäugige Träumerin

Die glaubte

Früher einmal

Dass es immer so weitergeht

Gedanken der unzählbaren Zeit

Blauäugige Träumerin

Die glaubte

Früher einmal

Dass es reicht

Zu wünschen

Und übersah

Dass der Boden bereitet werden muss

Für die Wünsche / die Träume

Die richtige Lage

Die passende Erde

Sonne oder Schatten

Für die Pflanze Traum

Dass sie mit Vorsicht und Umsicht

Eingepflanzt

Gehegt und gepflegt

Bewässert und gestützt

Werden muss

Um zu wachsen

Träumen alleine reicht nicht

 

Ausgeträumt

So manchen Traum vom Altsein

 

Doch kein Hadern mehr – hätte ich doch …

Akzeptieren von dem was war

Akzeptieren von dem was ist

Ursache und Wirkung

Ankommen im Altsein

Täglich

 

Text und Zeichnung: M.K., 15 08 2018

 

 

Stille Achtsamkeit

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Den ziehenden Wolken zusehen.
Nichts sonst.
Dem Lied der Amsel am höchsten Gipfel des Baumes lauschen.
Nichts sonst.
Der Katze zusehen, wie sie auf Zeitlupenpfoten zum Mäusefang über die Wiese schleicht.
Nichts sonst.
Den eigenen Herzschlag spüren.
Nichts sonst.
Die Sonne auf der Haut spüren.
Nichts sonst.

Licht und Schatten wechseln sich ab.
Es gibt nichts zu tun.

(M.K., 24 04 2018)

 

Anmerkungen für die Zeit des Alterns und über die Zeit des Altseins.

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Erst die „Anmerkungen für die Zeit des Alterns“ von Gioconda Belli.

Im Anschluss meine „Anmerkungen über die Zeit des Altseins“, in denen ich auf ihre Worte eingehe.

 

Wenn du die Wahrheit wissen willst:

Ich möchte nie alt werden

und noch viel weniger sterben.

Es fällt mir schwer das Leben zu begreifen ohne Schönheit

mir vorzustellen wie mein Körper

nachgibt dem Newtonschen Gesetz,

zerfällt

sich welk seinem Ende neigt

und ich dies ertrage.

Ich denke an die Worte der weisen, alten Frauen.

Sie sagen, das Leben öffne sich wie eine Allee

wenn endlich die Erfahrung die Mitte erreicht

und die Harmonie des Konzerts der gelebten Dinge

in der Dämmerung erklingt.

Doch ihre Worte überzeugen mich nicht.

Ich klammere mich an die Kurven meines Körpers

an den hellen Glanz meines Fleisches

und erschrecke

über die ersten Zeichen der Zeit auf meinem Gesicht.

Noch kann ich sie verbergen.

Noch sind es keine unheilbaren Risse.

Doch das Schreiten der Tage bedroht mich.

Ich sage mir, ich werde mit einer anderen Schönheit lächeln

ich werde eine Großmutter mit Zöpfen sein

und vielen Märchen und Gedichten und Kuchen.

Doch ich täusche mit nicht:

Ich find’s absolut nicht lustig.

Aber nicht ich

noch mein Wunsch

können die unerbittliche Richtung der Uhren verändern

oder mit Tränen der Erde verwehren

gehorsam um ihre Achse zu kreisen.

Ich bin sterblich wie alle.

Ich brauche mich auf mit meinen Erinnerungen

      ich biete dieser Angst die Stirn

und erfinde gefällige Posen

wenn mein Gerüst verrostet und nachgibt

wenn ich mich stützen muss, eine Brille benutzen,

langsam gehen, den Blutdruck überwachen,

     das Herz stärken …

Gewiss ist meine Stunde noch nicht gekommen

doch meine Geburtstage helfen mir nicht gerade

meine jungen Töchter haben schon Frauenkörper

mein Sohn wächst ohne Erbarmen

und ich spüre zu ersten Mal den Drang

ein Gedicht zu schreiben wie dieses.

(Gioconda Belli)

 

Wenn du die Wahrheit wissen willst:

Ich bin alt geworden

ich habe akzeptiert

in der Reihe nach vorne

in die erste Reihe

getreten zu sein.

Meine Sicht auf die Schönheit von Gesichtern

hat sich geändert

gelebtes Leben in Gesichtern zu sehen

finde ich schön

mehr in anderen als in meinem

– „die Harmonie des Konzerts der gelebten Dinge“ –

Nach wie vor fällt es mir schwer zu sehen

wie mein Körper welkt

zu merken

– „wie mein Gerüst verrostet und nachgibt

wenn ich mich stützen muss, eine Brille benutzen,

langsam gehen, den Blutdruck überwachen,

     das Herz stärken …“ –

Ich bin keine Großmutter geworden

doch ich kann akzeptieren

als solche von Kindern gesehen zu werden.

Mein weißer Großmutterzopf wächst.

Dass mein alternder Frauenkörper

von Männern

nicht mehr gesehen wird

schmerzt.

Der liebevolle Blick fehlt mir

genau so

wie das Begehren im Blick.

Wenn meine Lust aufflammt

ist es nach wie vor eine

Flamme des Feuers

manchmal spüre ich sie

wenn mein Blick die

Linie des Hüftknochens

die langen und starken Oberschenkel

eines Mannes streift.

Der Vorteil der Männer

ihr Fleisch welkt langsamer …

(M.K., 03 04 2018)

 

Gioconda Belli ist die bekannteste Lyrikerin Nicaraguas. Sie wurde 1948 in Managua geboren und beteiligte sich ab 1975 an Guerilla-Aktionen der FSLN. Verhaftung und Flucht nach Costa Rica waren die Folge. Nach 1979 arbeitete sie in verschiedenen politischen und kulturellen Ämtern. Sie lebt in Managua und Los Angeles/USA.