Gelassenheit

wilhelm-schmid

Die Kunst des Älterwerdens

Gelassenheit ist in jeder Lebensphase ein Gewinn, insbesondere aber beim Älterwerden. Dieses Buch zeigt in zehn Schritten den Weg zu ihr auf.

Es scheint an ihr zu fehlen: Die fortschreitende Moderne wühlt die Menschen dermaßen auf und wirbelt ihr Leben so sehr durcheinander, dass die Sehnsucht nach Gelassenheit wächst. Sie war ein großer Begriff seit der Antike. In der Moderne aber geriet sie in Vergessenheit. Sie wurde zum Opfer des modernen Aktivismus, des wissenschaftlich-technischen Optimismus. Die Zurückhaltung, die sie verkörperte, galt nicht als Tugend. Eine bestimmte Lebenszeit schien lange wie geschaffen für die Gelassenheit: Das Älterwerden. Aber auch daraus ist eine stürmische Zeit geworden, die Gelassenheit will nicht mehr so ohne Weiteres gelingen. Wie ist sie wiederzugewinnen? Kann die älter werdende Gesellschaft eine gelassenere sein?
Der Berliner Lebenskunstphilosoph und Bestsellerautor (Glück) präsentiert ein Buch, in dem es ihm darum geht, Gelassenheit nicht einfach nur zu proklamieren, sondern lebenspraktisch zu zeigen, wie sie erreicht werden kann. Ein Buch für die Zeit, in der Gelassenheit zur begehrten Ressource wird, sowohl für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft.

http://www.suhrkamp.de/buecher/gelassenheit-wilhelm_schmid_17600.html

Ebenso bereits hier empfohlen: „Menschen haben den Maßstab verloren“.

Ein Interview mit dem Philosophen Wilhelm Schmid, 63,  über die Liebe, das Älterwerden  und das Denken als Quelle der Gelassenheit.

https://www.ursachewirkung.at/leben/1949-wir-menschen-haben-den-massstab-verloren

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Menschen haben den Maßstab verloren

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Ein Interview mit dem Philosophen Wilhelm Schmid, 63,  über die Liebe, das Älterwerden  und das Denken als Quelle der Gelassenheit.

Auszug:

Wie können Ihrer Erfahrung nach überhaupt Erkenntnisse über die Gelassenheit gewonnen werden?
Der erste Schritt zur Gelassenheit ist Einsicht in die verschiedenen Phasen des Lebens. Ich habe eine grobe Vierteilung vorgenommen, damit es leichter zu erkennen ist, in welcher Phase wir uns befinden. Das erste Lebensviertel ist eine Möglichkeitsphase, in der wir durch Spielen, Bildung und Ausbildung Erfahrungen sammeln. Wir tun Kindern und Jugendlichen nichts Gutes, wenn wir sie in dieser Phase dazu nötigen, zur Wirklichkeit überzugehen. In der Möglichkeitsphase kann der Mensch noch alles ausprobieren. Ich wünsche mir heute, ich hätte die Einsicht in die verschiedenen Lebensphasen früher gehabt, zum Beispiel im Alter von 30 bis 40 Jahren. Das ist die zweite und schwierigste Lebensphase, zwischen 25 und 50, die – wie ich sie bezeichne – Stress- oder Wirklichkeitsphase, in der parallel wichtige Dinge bewerkstelligt werden müssen. Beispielsweise Karriere und Familiengründung. Ich war in dieser Zeit oft außer Rand und Band. Wenn ich gewusst hätte, dass das zur Eigenart dieser Phase gehört, hätte ich gesagt: „Na ja, dann ist es eben so.“ Die Phase des allmählichen Älterwerdens zwischen circa 50 und 75 Jahren nenne ich das dritte und die Phase des verschärften Älterwerdens ab 75 das vierte Lebensviertel.

Das ganze Interview nachzulesen:

http://www.ursachewirkung.at/leben/1949-wir-menschen-haben-den-massstab-verloren

Buchtipp: Gelassenheit und die Kunst des Älterwerdens …

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Die Kunst des Älterwerdens

Gelassenheit ist in jeder Lebensphase ein Gewinn, insbesondere aber beim Älterwerden. Dieses Buch zeigt in zehn Schritten den Weg zu ihr auf.

Es scheint an ihr zu fehlen: Die fortschreitende Moderne wühlt die Menschen dermaßen auf und wirbelt ihr Leben so sehr durcheinander, dass die Sehnsucht nach Gelassenheit wächst. Sie war ein großer Begriff seit der Antike. In der Moderne aber geriet sie in Vergessenheit. Sie wurde zum Opfer des modernen Aktivismus, des wissenschaftlich-technischen Optimismus. Die Zurückhaltung, die sie verkörperte, galt nicht als Tugend. Eine bestimmte Lebenszeit schien lange wie geschaffen für die Gelassenheit: Das Älterwerden. Aber auch daraus ist eine stürmische Zeit geworden, die Gelassenheit will nicht mehr so ohne Weiteres gelingen. Wie ist sie wiederzugewinnen? Kann die älter werdende Gesellschaft eine gelassenere sein?

Prof. Dr. Wilhelm Schmid, 63, ist ein deutscher Philosoph und Bestsellerautor mit Schwerpunkt auf dem Gebiet der Lebenskunstphilosophie.
Er präsentiert ein Buch, in dem es ihm darum geht, Gelassenheit nicht einfach nur zu proklamieren, sondern lebenspraktisch zu zeigen, wie sie erreicht werden kann. Ein Buch für die Zeit, in der Gelassenheit zur begehrten Ressource wird, sowohl für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft.

 

http://www.suhrkamp.de/buecher/gelassenheit-wilhelm_schmid_17600.html