Meine LebensGärten

Eine Erinnerung an meine LebensGärten …

Monika Chandana Krampl

003In einer meiner schlaflosen Nächte besuchte ich meine verschiedenen LebensGärten.

Und wieder einmal war ich überrascht. Überrascht, in wie vielen Gärten ich zu Hause war. Verwurzelt. Wie leicht es mir fiel, meine Wurzeln aus der Erde zu ziehen und wieder neu einzuwurzeln. Der Dünger war Veränderungsbereitschaft.

Meine Schlafhöhle inmitten meiner Bücher schenkt mit nicht nur Geborgenheit, sie ist auch sehr praktisch. Ich drehe mich zur Seite und habe mit einem Griff drei Bücher über Gärten zur Hand. Wenn ich nachts aufwache, brauche ich nur meine Hand auszustrecken und habe das jeweils passende Buch.

Die Verbindung Garten und Bücher – Hand in Hand – von Beginn meines Lebens an.

In der Erzählung „Gartenkind“ schrieb ich: „Heute habe ich mir meine Puppe Lisa und mein Lieblingsmärchenbuch mit auf den Baum genommen. Ich gehe zwar noch nicht in die Schule, aber lesen kann ich schon.“ Zu der Zeit saß ich in der Astgabel…

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Achtsamkeit – Alltagstauglich

Eine Anregung – gerade jetzt in der Corona-Zeit.
Im Dezember 2017 habe ich über die Achtsamkeit geschrieben.
Darüber, dass Achtsamkeit auch mit Selbstfürsorge und Selbstverantwortung zu tun hat; und auch, dass, wenn wir andere Menschen unser Handeln und unser Leben bewerten lassen – wir doch unser Leben selbst leben müssen …

Monika Chandana Krampl

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Warum spreche ich von Alltagstauglichkeit?

Achtsamkeit in einem Seminar zu lernen und dort zu praktizieren, ist etwas vollkommen anderes als sie im Alltag zu leben. So wie Meditation auch.

Zeit und Raum für Achtsamkeit und Meditation in den Alltag zu integrieren, so dass sie alltagstauglich sind. Und sollten wir sie dennoch verlieren, dass wir uns daran erinnern und sie wieder aufnehmen – in unseren Alltag. Das ist mir sehr wichtig.

Achtsamkeit ist eine der Grundlagen im Buddhismus. So habe ich die Achtsamkeit kennen gelernt – über meine Beschäftigung mit dem Buddhismus. Und später noch zusätzlich in meiner psychotherapeutischen Ausbildung.

Achtsam zu leben – sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu spüren.

Die Wahrnehmung der eigenen Gefühle und Gedanken.

Was denke ich?

Was fühle ich?

Was brauche ich?

Was brauche ich nicht?

Für mich gehört zu einem Guten Leben Achtsamkeit im Alltag dazu.

Viel wird geredet und geschrieben über das Gute…

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Schreiben Sie den wahrsten Satz, den Sie kennen …

Monika Chandana Krampl

“All you have to do is write one true sentence.

Write the truest sentence that you know.”

(Ernest Hemingway)

„Alles was Sie tun müssen, ist einen wahren Satz zu schreiben.

Schreiben Sie den wahrsten Satz, den Sie kennen.“

I Wortlos im Schweigen

Seit einiger Zeit schon versinke ich im Schweigen auf der Suche nach meiner Sprache. Leise schält sich durch verschiedene Schichten des Seins ein ursprüngliches Sein heraus, das eine andere Sprache spricht.

Wie eine Fremdsprache muss ich es neu lernen.

Auf der Suche nach Worten spaziere ich über die Felder / umkreise die Seen / sitze beim Schreibtisch und schaue in den Garten …

Ich stehe in der Stille des Sees.

Nein, nicht der See ist still.

Die wahren Worte sind – „der See und ich sind eins“.

Nur wenn es ganz still wird in mir, sind wir eins.

Ich bin die Stille.

Aus den langen, dunkelgrünen, spitz zulaufenden…

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Die Welt steht still und ich mit ihr

Die Welt steht still.

Ich stehe still und schließe die Augen.

Konzentriere mich auf das Hören.

Und höre – nichts …

Welche Wohltat.

Kindheitserinnerungen. Ich sitze im Garten im hohen Gras der Wiese. Die Blumen rings um mich duften und ich höre die Bienen summen. Sonst nichts. In unserer Straße gibt es noch keine Autos.

Und jetzt – jetzt sehe ich zwar die Autos auf der Straße und in den Carports stehen. Jedoch sie fahren nicht.

Alles ist still.

Jenseits der Stadtgrenze sehe ich den Ötscher. Jeden Tag, wenn ich mit meinem Hund zu den Seen gehe, habe ich ihn im Blickfeld. Heute ist er mit Schnee bedeckt. Mein Blick hält sich an ihm an. Er ist mein Halt. Sein Gestein ist aus der Zeit der Trias, der ältesten Zeit des Mesozoikums. Sie erstreckt sich über den Zeitraum vom etwa 251,9 bis 201,2 Millionen Jahre. Da kann man sich schon anhalten. Einerseits. Andererseits relativiert es den Zeitbegriff und unsere menschliche Wichtigkeit. Was sind da schon unsere Menschenjahre. Noch einmal andererseits – haben Menschen es in den letzten 100 Jahren locker geschafft, die Natur zu Grunde zu richten. Oder ist die Natur – nicht zu vergessen, dass wir ein Teil dieser Natur sind – gerade dabei, uns zu Grunde zu richten?

Alle Grenzbalken und –mauern, ja selbst ein „Eiserner Vorhang“ zwischen den Ländern wird das Virus nicht aufhalten. Es zeigt uns die Grenzen des Menschenmöglichen.

Immer wieder wird in dieser Zeit Friedrich Hölderin, der große Europäer, zitiert:

„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“

Ist das so?

Ist es nicht auch so, dass Menschen erst in Gefahr und Not sein müssen, um wieder zu Besinnung zu kommen. Zur Besinnung auf die Werte der Menschlichkeit. Auf Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung statt Konkurrenz.

Ich gehe durch die stillen Straßen und um die Seen. Und die Menschen, denen ich begegne, sehen nicht weg. Wir sehen uns an und grüßen uns. Macht es das Verbot uns berühren zu dürfen möglich, uns in die Augen zu schauen? Uns zu sehen und uns zuzunicken?

Und ich erinnere mich wieder an meine Kindheit. Als jedes mal, wenn auf der Straße jemand vorbei ging, ich mit Freude zum Gartenzaun lief und hinaus rief „Grüß Gott!“. Und die Menschen sagten „Was für ein freundliches Kind sie haben …“ Obwohl es damals noch üblich war, dass auch fremde Menschen sich auf der Straße grüßten.

Ich merke, etwas verändert sich. Die Menschen verändern sich. Ich lese Berichte von Menschen über ihren Alltag. Diese Berichte, die ich schon immer interessanter fand als alles andere, interessieren mich jetzt noch mehr. Auf jeden Fall sind sie berührender als die neuesten Corona-Statistiken. Sie berühren mich / sie berühren jeden von uns / nehme ich mal an. Auf jeden Fall findet Berührung statt, – in Zeiten, in denen wir uns körperlich nicht berühren dürfen / sollen.

Ich empfinde Mitgefühl mit all den leidenden Mensch in allen Ländern / mit den Verstorbenen und den Sterbenden. Gerade auch das Leid in Italien berührt mich sehr. Wie sehr ich dieses Land doch liebe.

Wird sich jetzt, auf Grund dieser Katastrophe, etwas verändern?

Werden wir verstehen?

Oder brauchen wir noch die nächste Katastrophe – die Klimakatastrophe, – um aufzuwachen, aus der Unmäßigkeit / der Überheblichkeit / der Maßlosigkeit in allem Tun?

Werden wir verstehen, oder kommt es ganz schlimm – dass nachher – alles weitergeht wie bisher …

Am tiefblauen Himmel gibt es keine Kondensstreifen.

Das Wasser des Sees plätschert ans Ufer.

Enten schnattern leise …

Die Welt steht still.

Ich habe mein erstes Buch veröffentlicht!

Ein Jahr ist ins Land gegangen, seit mein erstes Buch veröffentlicht wurde.

Vielleicht ein Weihnachtsgeschenk?
Im Buchhandel (Weltbild, Thalia) und beim Buchhändler ums Eck erhältlich …

Monika Chandana Krampl

43033923_10212442725089196_999451014471876608_nGroße Freude – mein eigenes Buch in Händen zu halten! 

Mein Buch ist ab sofort im Verlag und in jeder Buchhandlung erhältlich! 

Über diesen Link gibt es Infos zum Buch, eine Leseprobe zum Schmöckern, und Du kannst auch sofort bestellen – Paperback, Hardcover und e-Book – nach Deiner Wahl!

https://www.mymorawa.com/self-publ…/gestaltung/publizieren/…

„Altwerden ist nichts für Weicheier“ (Betty Davies)

Nachdem mich in den letzten 10 Jahren die Realität des Alterns eingeholt hat, bin ich auch dieser Meinung. Ich erzähle in Geschichten und Gedichten über meine persönlichen Erfahrungen mit dem Altern.

Meine Erfahrungen – und doch wird es für viele Menschen einerseits eine Erleichterung sein, über die Mühen zu lesen (ah ja, endlich spricht es eine aus!) und andererseits eine Ermutigung, sich mit dem eigenen Älterwerden auseinanderzusetzen und schlussendlich anzufreunden. Bleibt ja auch nichts anderes übrig, wenn man nicht für die verbleibenden Jahre dahingranteln möchte!

„Jedes Alter ist schön“ – sagte…

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