Ich habe mich neu geboren. Ich habe die Alte Frau zur Welt gebracht.

Ich kann euch sagen, – das war ein langer Geburtsprozess.

Lange habe ich mich gewehrt. Ich wollte sie nicht.

Ich wollte sie nicht zur Welt bringen, diese Alte.

Doch dann – erst vor kurzem – kam das Kleine Ich wieder in mein Leben.

Alle, die die Erzählung „Die Alte Kaiserin und das Kleine Ich“ gelesen haben, werden sie kennen. Die kleine Lustige mit dem Pferdeschwanz, die mich an den Ohren zupft und ihr Liedchen trällert.

Auch gegen sie habe ich mich lange gewehrt.

Bin ich doch eine bockige Steinziege, die die Hörner senkt und mit dem Kopf durch die Wand will. Das war manchmal sehr anstrengend, aber auch sehr lustig.

Nun ja. Zurück an den Anfang.

Es war einmal …

Die Wechseljahre kamen sehr spät. Mit 52 Jahren begann es zu wirbeln in meinem Leben. Im Herbst 2018 brachte ich ein Buch heraus mit Erzählungen und Gedichten, die im Zeitraum zwischen meinem 57. und  meinem 67. Lebensjahr entstanden sind. Das Buch hat den Titel „LebensZeichen. Erzählungen übers Älterwerden und mehr …“. In diesem Buch klagte und jammerte ich über das Älterwerden. Nicht nur, aber auch. Es war ein Jammer in mir. Nicht nur – es gibt auch Erzählungen und Gedichte über meine Kindheit / meine Lieben / die Jahreszeiten / Veränderung / die Stille etc.

Über zwei Jahre sind seither ins Land gegangen.

Und der Fluss des Lebens fließt – ihr wisst schon – Panta Rhei …

„Wir steigen in denselben Fluss und doch nicht in denselben, wir sind es und wir sind es nicht.“

(Heraklit)

In diesen zwei Jahren, also schon vor Corona, lebte ich sehr zurückgezogen. Wobei mir die Corona-Zeit sehr entgegen kommt. Ich habe das Nachrichten hören und schauen sehr begrenzt. Ich nehme mir immer wieder Zeit, um mit meinem Mitgefühl bei den vielen Menschen zu sein, die um ihre Existenz kämpfen müssen, die Ängste haben und sich einsam fühlen. Jedoch ich genieße die zusätzliche Stille und Ruhe um mich sehr. Für mich und mit mir zu sein war und ist mir sehr wichtig.

Ich tauchte nochmals in meine tiefsten Tiefen und tauche jetzt auf wie neugeboren. Neugeboren als Alte Frau.

„ … wir sind es und wir sind es nicht“

Mir ist die Akzeptanz des Veränderungsprozesses des Altwerdens / Altseins / so wie ich es in meinem Buch beschrieben habe nicht leicht gefallen – die nachlassende Energie / die Veränderung meines Körpers / mein Ruhebedürfnis etc.

Habe ich damals noch sehr geklagt darüber, habe ich jetzt akzeptiert. Und mit dieser Akzeptanz fühle ich mich wie neugeboren.

Ich habe mir Zeit gelassen und lasse mir weiter Zeit.

Manche Menschen – insbesondere Frauen – blühen im Alter erst so richtig auf und machen und tun was sie vielleicht ihr ganzes Leben lang nicht getan haben. Ich sehe das und freue mich mit ihnen und für sie. Ich hingegen habe so viel gemacht und getan, – mir viele Wünsche und Abenteuer immer sofort erfüllt, so dass ich Schwierigkeiten hatte, mir Ruhe zu gönnen. Ich war immer unterwegs. Im Außen sowohl wie im Inneren. Viele Lieben / neue Berufsausbildungen / viele Wohnsitze / viele Reisen / viele Abenteuer. Nun erlaube ich mir – Ruhe.

Ich sitze hier an meinem Schreibtisch und schaue in den Garten – und freue mich täglich, wenn am Vormittag zwei Eichhörnchen aus Nachbars Garten wie Primaballerinas über den Gartenzaun tänzeln und sich von der Wiese unter dem Nussbaum Nüsse holen.

An meinem Geburtstag vor ein paar Tagen freute ich mich über das Geburtstagsgeschenk des stillen Schneefalls. Die Alte Frau nimmt das Kleine Ich an der Hand und tänzelt mit ihr über die schneebedeckte Wiese. Die Eichhörnchen am Gartenzaun, die Raben auf dem großen Nussbaum, die Katzen an der Hausmauer – sie steigen nur ungern mit ihren Pfoten in den Schnee, und der Hund im warmen hinter der Terrassentür – schauen zu.

Seit heute Morgen denke ich über das Wort „Selbstgenügsamkeit“ nach. Und über das „genug ist genug“ lande ich auch bei der „Langsamkeit“.

Selbstgenügsamkeit – ich lasse mir immer wieder das Wort auf der Zunge zergehen. Es schmeckt irgendwie so gut. Von sich selbst genügen – mit einer Wertschätzung für das eigene Leben – bis zur Genügsamkeit im Außen – ein warmes Haus / gutes Essen / sauberes Trinkwasser / Kleidung – und für ein warmes Herz und Seele gute Beziehungen.

Das genügt. Das reicht, um reich zu sein.  

Langsamkeit – für manche mag es ein langweiliges Leben scheinen.

Das hätte meine Reisende und feurige Liebhaberin früher sicher auch gedacht. Für die Alte Frau heute bedeutet es, nach einem langen Leben des Herumziehens und immer wieder woanders sein wollen, – immer wieder planen und realisieren / dorthin und dahin – eine Reisende – immer unterwegs – jetzt: ein Einwurzeln und Zufriedenheit.

Die Alte Frau ist noch etwas erschöpft von der Geburt. Doch das Kleine Ich sorgt für sie und umsorgt sie.

Wer steht jetzt auf und macht eine Tasse Tee?

Das Kleine Ich oder die Alte Frau?

Die Reisende meldet sich aus dem Hintergrund – „und, wie wär’s mit einem guten Glas Rotwein? Gibt es das nicht mehr, du Langweilerin?“

„Halt die Klappe!“ sagt die Alte Frau – „jetzt gibt es erst einmal Tee und dann sehen wir weiter …“ und sie zwinkert der Reisenden zu, die sich zufrieden auf ihren Rucksack zurücksinken lässt und ein Nickerchen macht …

Und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie noch heute …

So heißt es doch am Ende einer Geschichte, oder …

Und damit ihr seht, dass es nicht gar so langweilig ist im Leben der Alten Frau, zwei Gedichte über das mehr als ein Wiedersehen im Herbst 2019 mit ihrem Lieblings-Ex-Lebensgefährten.

Ein Augenblick Fremdheit

Ein Fremder unter Fremden

einen Herzschlag lang braucht es

um dich zu erkennen

Einen Herzschlag lang braucht es

bis die Liebe aus ihrem Schlaf

erwacht

Einen Herzschlag lang braucht es

bis meine Haut sich an deine Hände

erinnert

Einen Herzschlag lang braucht es

bis mein Mund den deinen

findet

Viele Herzschläge lang braucht es

um zu erzählen

was wir gewesen sind

Du und ich

im geheimen Raum unserer Blicke

Ich ziehe meine Schuhe aus

und laufe zu dir

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Damals

Verliebt habe ich mich

in einen schwarzhaarigen Dichter

mit lockigem Haar

von schlanker Figur

damals

Heute kommt ein

älterer Mann mit

kurzem grauem Haar

auf mich zu

schlank und rank noch immer

Die Dichterseele schläft

irgendwo tief drinnen

wo Dichterseelen schlafen

Erkennen wir uns?

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LebensZeichen. Erzählungen übers Älterwerden und mehr …

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Die Alte Kaiserin und das Kleine Ich

https://monikakrampl.wordpress.com/2020/12/26/eine-weihnachtsgeschichte-die-alte-kaiserin-und-das-kleine-ich/

Bild: Geburtstagsgeschenk von Uschy Pip

Von einer, die einstmals auszog die Welt zu retten und der es nicht gelungen ist

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Als sechsjähriges Mädchen, überzeugte Christin, mit einer glühenden und flammenden Liebe für Jesus Christus in meinem kindlichen Herzen  – wollte ich den Märtyrerinnentod für ihn sterben. Es sollte der Beweis der Größe meiner Liebe sein – ich wollte so leiden, wie er gelitten hat. Bei jedem Kreuzweg starb ich in Tränen aufgelöst seinen Tod mit.

Einige Zeit hat es dann gedauert um familiäre und christliche Prägungen loszuwerden. Ein lapidarer Satz für lange Jahre Aufarbeitungsgeschichte.

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Mit sechsunddreißig Jahren bezeichnete ich mich als Jeanne d’Arc, – die, die für die Armen und Entrechteten eintritt und mit wehenden Fahnen voran reitet um sie zu retten. Und später dann war ich noch immer Vorreiterin für eine Neue Welt. Ich stellte mich gegen Menschenrechtsverletzungen, war aktives Mitglied von Amnesty International, u. ä. – ich war mutig, und immer in der ersten Reihe von Protestbewegungen. Aber näher an eine Verhaftung als bei der Demonstration am 28. Oktober 1988 am Wenzelplatz in Prag kam ich nicht. Wir waren eingekesselt von Geheimpolizisten, und mein damaliger Freund zog mich im letzten Moment durch eine Lücke zurück. Das habe ich ihm lange nicht verziehen.

40 – 65

Von meinem vierzigsten bis zu meinem fünfundsechzigsten Lebensjahr arbeitete ich in meiner eigenen Praxis (natürlich, wo denn sonst mit meiner Freiheitsliebe?) als Psychotherapeutin und unterstützte hunderte von Menschen unter anderem auch dabei sich aus vereinnahmenden, unterdrückenden, ausbeutenden und missbrauchenden Beziehungen und Situationen jeder Art zu befreien.

Nicht mehr ganz allein die Jeanne d’Arc. Da gab es bereits viele andere unterstützende Teile in mir auch noch, die mit den Jahrzehnten herangereift waren. Vor allem auch die durch meine buddhistischen Lehrer*innen gelernte „Liebende Güte“ (Metta).  

„Liebende Güte“ basiert nicht auf Anziehung, auf Besitz, auf Erwartung und Austausch – es ist ein freiwilliges Herzensgeschenk ohne Anspruch auf Dank oder Gegengabe. Man kann es Freundlichkeit, Wohlwollen, Gut-Gesonnen-sein nennen und es zeigt sich in Mitgefühl im Freude Gönnen, in Nachsicht und Geduld.“ (Ursula Lyon, meine erste Meditationslehrerin).

Durch diese Veränderung des „Dagegen“ in ein „Dafür“ wurde es möglich, neue Projekte – z.B. Wohn- und Lebensprojekte mit neuen, lebensfreundlichen Strukturen, neuen Kommunikationsmethoden, etc., zu begleiten.

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Heute als Siebzigjährige, weiß ich, dass ich die Welt nicht retten kann. Und doch, hat dieser revolutionärer Antrieb / die Begeisterung / die Energie / das Feuer dazu geführt, viele Veränderungen bei Menschen bewirkt und unterstützt zu haben.

Eine Freundin sagte einmal vor Jahrzehnten zu mir „du bist wie eine Zündkerze“, und wenn das Feuer hellauf lodert, bist du schon wieder weg, und zündelst anderen Orts.“

Diese Revolutionärin, die ja noch immer ein Teil von mir ist – nichts geht verloren – hat natürlich auch mich selbst immer wieder verändert.

Heute ist sie gepaart mit viel Erfahrung und Achtsamkeit.

Heute „muss“ sie nicht mehr.

 und wieder september

erinnerung

rotglühend

ein strohfeuer

kurz

asche

düngt den boden

lass es gut sein

gut

sein

(M.K., 01 09 2020)

Heute

Und ich heute?

Früher, ja früher …

Früher konnte mein Lebensraum nicht groß genug sein.

Heute bin ich sehr froh und dankbar über mein kleines Häuschen, den Garten, der ja nicht so klein ist; meinen Sohn und liebe Menschen in meiner Nähe; die Tiere – fast könnte man sagen „meine kleine Farm“.

Was geschieht in diesen Tagen?

Wir sind damit beschäftigt, unseren großen Garten so zu gestalten, dass wir in Zukunft möglichst wenig Arbeit haben. Das bedeutet jetzt erst einmal viel Arbeit. 

Gestern haben wir die drei ca. 3 m hohen, schon viel zu lange nicht mehr geschnittenen, und damit verholzten und ineinander verschlungenen Sträucher zur Gänze abgeschnitten, – einiges davon bereits mit unserem kleinen Handwagen zur Grünschnitt-Mülldeponie gebracht. Wie wir die riesigen Wurzelstöcke raus bekommen, wissen wir noch nicht.

Diese Sträucher, größer als mein Hausdach, waren die Grenze zur Nachbarin. Ungewohnt – viel Licht in meiner Küche, freie Sicht zur Nachbarin und von ihr zu mir – und heute Morgen sitzen die Spatzen und Meisen auf den Zweigen der Thujen der Nachbarin und suchen die Sträucher. Ihr morgendliches Gezwitscher fehlt mir und ich denke auch an das Frühjahr, in dem mir das gelb der Forsythien und der Duft des Jasmin fehlen wird. Das wird mir heute Morgen alles bewusst. Und doch war es richtig. Denn die Sträucher waren so dicht ineinander mit ihren laublosen Zweigen verwachsen, dass die Blüten und Blätter nur mehr an den äußersten Rändern waren. Und dazu noch die Hollunderstämme inwendig …

Trotzdem – es fehlt …

Vor zwei Jahren hat ein Sturm unseren Marillenbaum entwurzelt, – die alten, dicken Stämme, jetzt bereits mit grünem Moos überzogen, liegen noch immer im Garten. Letztes Jahr haben wir den großen Kirschbaum abschneiden lassen. Er war morsch und immer wieder fielen Äste herab. Ein Abschied von über 80-jährigen Bäumen. Da wir aber Obst haben wollen, pflanzen wir jetzt fünf Obstbäume, die nicht höher als 3 m werden.

Die Himbeeren- und Ribiselsträucher müssen noch geschnitten und ausgelichtet werden. Brombeersträucher werden gesetzt.

Wege werden neu angelegt – trittsicher.

Ich denke wieder an die Vögel und beschließe – wir werden neue, kleinwüchsige Sträucher für sie setzen. Abgesehen davon, haben wir nicht nur eines dieser kleinen Insektenhotels – nein, wir haben eine große runde Wellness-Hotelanlage mit Keller, Erd- und Obergeschoß – ca. 5 m Durchmesser – für Kleintiere aller Art im Keller unter der Erde, und Vögel und Insekten im Obergeschoß. Die Anlage entstand durch Ablagerung von Erdaushub / Grünschnitt / Unkraut / Ästen und Zweigen schon vor mehreren Jahren – mittlerweile ist es ein eigenes Biotop – es hat sich ein ganz eigener Bewuchs gebildet – ein grüner Hügel entstand, der so stehen bleiben darf. Der Garten ist groß genug für alle …

Von der „die die Welt retten wollte und der es nicht gelungen ist“ zur Gärtnerin. Zurück zum Beginn der Lebensgeschichte der alten Frau zu dem kleinen Mädchen in Großmutters Garten. Dahin, wohin die Revolutionärin nie und nimmer zurück wollte …

Corona mit seinen Auswirkungen hat uns weiter fest im Griff. Damit haben wir noch eine weitere ruhigere Zeit für „uns“ – ich schmiere gerade Butter auf meinen Toast und denke mir, wie gut wir es haben, – denn es gibt viele, – viel zu viele Menschen, die keine Butter aufs Brot, bzw. gar kein Brot haben …

Die Revolutionärin im mir regt sich – wenn ich an die täglichen Nachrichten denke – jetzt gerade Moria – das abgebrannte Flüchtlingslager, und wenn einige es als Gefangenenlager bezeichnen, bin ich einverstanden damit; Belarus, der Diktator, der sich aufbäumt und seine hoffentlich letzten Menschrechtsverletzungen begeht; – um nur einen geringen Bruchteil der Ungeheuerlichkeiten in der Welt zu nennen – dann kommt mir meine Beschäftigung mit dem Garten banal vor.

Aber das ist nun mal die Banalität des Lebens / meines Lebens.

Von der großen Welt in die kleine – was man jetzt natürlich nicht als Allgemeingültigkeit fürs Alter nehmen darf. Für manche ältere Menschen wird die Welt im Alter größer, – meine wird kleiner.

Und wieder einmal geht es dabei nicht um eine Bewertung – um gut oder schlecht – es geht um Akzeptanz.

Leben im Jetzt

Lebenswandel

gelebte Jahre

keine Sinnsuche mehr

kein Welterklären mehr

Ungewissheiten

ungewiss sein lassen

Freude über

jeden Tag

jede Stunde

Nichts sonst

(M.K., Sommer 2019)

Meer-Impressionen

Wind fegt über den Sand des Strandes und bewegt ihn wellenförmig Richtung Wasser. Brandung wirft sich dagegen – lässt eine kleine Sanddüne entstehen.

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wenn ich

in rückenlage

im meer treibe

wellen mich schaukeln

blau des himmels über mir

ruhen meine gedanken

im blau und im meer

und ich stelle fest

dass ich

glücklich bin

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eine welle

nimmt mich mit

taucht mich unter

und

ich weiß nicht

ob ich wieder

nach oben will

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möve

am Himmel

schwerelos

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im sand

spielen meine zehen

mit der feder

einer möve

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sonnenuntergang

tag und nacht

trifft sich

möven fliegen

zu ihren schlafplätzen

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das meer ist das meer ist das meer

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Teneriffa, im Mai 2019

Über das Geschichten erzählen und meine Katze

„Eine Katze vermittelt einem, wenn man sie anschaut, ein Gefühl wie beim Denken eines schönen Gedankens“ (Ernst Pentzoldt)

Heute poste ich eine Erzählung von der von mir sehr geschätzten Cambra Skadé. Der Titel ist:

Geschichten als Geschenke, Bilder, Antworten

In dieser Erzählung schreibt sie über das Geschichten erzählen – das „wortzaubern“ / die Erzählkunst – das Storytelling / und über ihre Katze.

Nun – ich bin auch eine Geschichtenerzählerin und erzähle viel und gerne. Ich liebe meine Katze und habe einen Tag bevor Cambra Skadé ihre Geschichte veröffentlicht hat, wieder einmal – was ich fast jeden Abend mache – sehr lange meine Katze beobachtet und sie auch fotografiert.

Hier der Link zu ihrer aktuellen weisen und magischen Erzählung – so wie all ihre Erzählungen/ Collagen / Zeichnungen lesens- und anschauenswert sind!

„Als bayrische Künstlerin und Alltagsforscherin erkunde ich Kunst als Fachsprache des Schamanischen, male, tanze, reise, erfinde mich manchmal neu, besuche gerne alte Feuer, um Lebenslandkarten und Geschichten zu teilen. Dann entstehen verrückte Mythenpoesien und manchmal was Alltagstaugliches.“ schreibt sie …

https://cambraskade.wordpress.com/2020/02/29/elsa-blumen/