Lou Andreas-Salomé

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Friedrich Nietzsche hat sie verehrt, Rainer Maria Rilke hat sie geliebt, Sigmund Freud hat sie bewundert. Sie hat sich von niemanden bestimmen lassen und war dabei bestimmende Kraft für Generationen nach ihr. Lou Andreas-Salomé. Hervorragendes Kino über eine der ungewöhnlichsten Frauen des 20. Jahrhunderts.
1861 in St. Petersburg geboren, begreift die junge Lou früh, dass sie als Ehefrau und Geliebte in der von Männern bestimmten Welt keine Chance hat. Sie ist ihrer Zeit weit voraus. Die extrem intelligente, emanzipiert denkende und höchst streitbare Frau wird Philosophin, Schriftstellerin und Psychoanalytikerin. 1933 lebt sie zurückgezogen in Göttingen und spricht mit dem Germanisten Ernst Pfeiffer über ihr Leben und ihre Beziehungen. Der Film bleibt nahe bei seiner Hauptfigur, beginnt 1933, springt in Rückblicken durch die Dekaden und lässt die Protagonistin von vier Schauspielerinnen verkörpern. Die Frauen spielen stark auf, allen voran glänzen Katharina Lorenz und Nicole Hesters.
Ein großartiges Portrait und inspirierendes Kino.

http://www.kino.de/film/wie-ich-dich-liebe-raetselleben-lou-andreas-salom/

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