Ich wünsche Dir zur Weihnachtszeit …

Zwei Menschen sehen sich an

Ich wünsche Dir stille Momente.

Unendliche Ruhe.

Unendliche Zeit.

Stell Dir vor – Du hast unendlich Zeit und es gibt nichts zu tun.

 

Du setzt Dich mit Deinem*r Liebsten hin.

Gegenüber – mit einem Meter Abstand.

Ihr schließt die Augen und atmet tief ein und aus.

Eine Minute lang.

Dann öffnet Ihr die Augen und schaut Euch an.

Vollkommene Stille.

Vielleicht entsteht das Bedürfnis mit den Augen auszuweichen.

Vielleicht entsteht das Bedürfnis Euch zuzuzwinkern.

Du bleibst beim Schauen.

Vollkommene Stille

Atme

 

Vollkommene Stille entsteht

Ihr schaut euch an

Vielleicht entstehen Gefühle

Registriere sie in Deinem Inneren

Akzeptiere sie

Bleib ruhig sitzen

Vielleicht fließen Tränen

Lass sie fließen

Atme

 

Spüre Dein Herz

Spüre Deinen Körper – von den Fußsohlen bis zum Kopf

Spüre Deinen Atem

Lass ihn fließen

Ein und aus – er kommt und geht ganz von allein

Raum für Körper, Geist und Seele 

 

Ich wünsche Euch diese intimsten Momente des einander Sehens

Des einander Wahrnehmes

Mit Herz und Seele

 

Durch vollkommene Stille in die Seele schauen

Das wünsche ich Dir zur Weihnachtszeit …

 

Solltest Du mit Dir allein sein, kannst Du das auch vor einem Spiegel machen

Durch vollkommene Stille Dich selbst wahrnehmen

Durch vollkommene Stille in Deine Seele schauen

 

Wie lange Du diese Übung des Sehens mit dem Herzen machst, bleibt Dir überlassen

Vielleicht beginnst Du mit zehn Minuten …

 

Und dann – feiert das Leben

Liebt Euch

Feiert ein Fest

Lasst es euch gut gehen

Esst / singt / tanzt

Und seid fröhlich …

 

Das wünsche ich Euch zur Weihnacht …

 

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Eine Buchempfehlung: „Om Oida! Yoga ohne Maskerade.“

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Bei meinem Besuch im Verlagsbüro von Andrea Schiffer – sie hat den wunderbaren Verlag  https://www.verlag-punktgenau.at gegründet – habe ich das Buch von Eva Karel „Om, Oida!“ entdeckt.

Der flapsige Titel hat mich neugierig gemacht.

Und – die Neugier hat sich ausgezahlt. Ich habe schon lange nicht mehr ein so persönlich-ehrliches, gescheites und informatives Buch über Yoga gelesen. Ein Buch, das den Zwang und Druck raus nimmt – den Druck, der viele Menschen dazu führt, dann überhaupt kein Yoga zu machen.

Wenn Leichtigkeit verloren geht, geht auch die Freude verloren!

Im Dezember 2017 habe ich in meinem Blog den Beitrag „Meditation Alltagstauglich“ veröffentlicht. Ich habe u.a. geschrieben: „Wenn Du glaubst, dass Du eine Yogamatte, einen Sitzpolster, eine Kerze, Räucherstäbchen, etc., brauchst, um meditieren zu können, schränkst Du Dich sehr ein. Du wirst dann wahrscheinlich nicht sehr oft meditieren. Zumindest nicht so oft, wie geplant. …“ 

https://monikakrampl.wordpress.com/2017/12/27/meditation-alltagstauglich/

Eva Karel: „Gute Neuigkeiten: Wir müssen uns gar nicht so plagen und schicke Yogahosen brauchen wir auch keine … auch keine Räucherstäbchenschwaden …“

Aus ihrem Vorwort: „Ihr habt hier ein höchst subjektives Werk in Händen, das sich an meiner eigenen Berg- und Talfahrt von der essgestörten spirituellen Sinnsucherin und angehenden buddhistischen Nonne über die eisern übende Iyengar-Yoganovizin hin zur immer wieder gern Wein schlürfenden Zweifachmama entlanghangelt. Um nichts in der Welt möchte ich meinen Weg missen. Aber euch würde ich so gern vor dem Maß an Zwanghaftigkeit und auch ungewollter Oberflächlichkeit bewahren, das euch potenziell winkt, wenn ihr in die aktuelle Yogaszene eintaucht.“

Ein äußerst erfrischendes und entspannendes Buch, das mich immer wieder lächeln lässt, weil sich unsere Erfahrungen so gleichen. Auch ich wollte eine buddhistische Nonne werden und war einige Zeit in einem Kloster in Sri Lanka. Auch ich habe einige Berg- und Talfahrten hinter mir und möchte sie um nichts in der Welt missen. Vor ewigen Zeiten habe ich eine Yogalehrerinnen-Ausbildung beim Berufsverband der Deutschen YogalehrerInnen begonnen und abgebrochen. Es gab verschiedene Gründe für den Abbruch – einer mag auch sein, dass ich mit Zwanghaftigkeit versuchte, möglichst perfekt zu sein. Meine Entspanntheit im Tun und die Freude ging verloren. 

Jetzt – unregelmäßig praktizierend, je nach Lust und Laune – erinnert sich mein Körper sofort an die Asanas und mein Atem stimmt sich ein. Die Asanas sind nicht perfekt – doch die Freude und Entspanntheit im Tun ist wieder da!

Nun noch konkret zum Buch: Karel verortet Yoga philosophisch, erzählt über moralische und ethische Grundlagen, über Körperübungen und Pranayamas (Atemübungen), Dhyana (Meditation), und zuletzt gibt es noch Übungen, die bei der Etablierung einer persönlichen Yogapraxis helfen können.

Äußerst empfehlenswert!

https://evakarel.at/buch-om-oida/

 

 

Über Süchte und warum ich mich wieder einmal aus den sozialen Medien zurückziehe

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Mein ganzes Leben lang war ich süchtig nach Wissen und daher auch nach Informationen. Facebook, und das Internet allgemein, ist für mich ein Wissenspool. Immer wieder werde ich aufmerksam auf Neues. Neues, das mich fasziniert, und von dem einen zu wieder anderem führt. Es ist scheinbar endlos.

Abgesehen von der Wissensvermittlung schätze ich facebook sehr, weil es mich zeitnah am Leben von FreundInnen – wirklichen, auch persönlich bekannten FreundInnen – teilnehmen lässt. Wenn ich aber beginne, in meinem Alltag, mit allem was ich mache daran zu denken, dass ich das auch teilen könnte/möchte; wenn ich beginne, bei all dem Schönen, das mich umgibt daran zu denken, dass ich davon ein Foto machen könnte, um es zu teilen, bin ich selbst nicht mehr vorhanden in meinem Leben. Ich beginne, es durch die Augen der anderen zu sehen und der Moment des Lebens ist nicht mehr mein Moment. Nicht für all meine Sinne, und vor allem nicht für mein Herz und meine Seele.

Der Moment meines Lebens ist nicht mehr mein Moment, wenn ich ihn durch die Augen von anderen sehe.

Mein Herz und meine Seele brauchen Zeit um wahrzunehmen, um es in Herz und Seele aufzunehmen, und es in meiner inneren Schatzkiste verwahren zu können. Dazu brauche ich intensives Wahrnehmen und Aufnehmen – und keine Gedanken dabei an andere.

„Achtsamkeit ist nicht das Gleiche wie Konzentration.

Konzentration ist Ausschließung.

Achtsamkeit, die umfassendes Gewahrsein ist, schließt nichts aus.“

(Jiddu Krishnamurti)

 

Ich habe nie die die Sätze von Menschen, die ich sehr oft gehört habe, verstanden – „… wenn ich niemanden an meiner Seite habe, mit dem ich die schönen Momente teilen kann, dann freut/interessiert es mich nicht“. Ich kenne es, wie schön es ist, einen geliebten Menschen an der Seite zu haben, mit dem man schöne Momente in Schweigen, Achtsamkeit und Verinnerlichung gemeinsam genießen kann. Das ist wunderschön und auch bereichernd.

Doch – dies alles kann ich auch alleine. Nur für mich.

Meine Süchte waren vielfältig. War es früher u.a. auch die ewige Suche und Sucht nach Grenzerfahrungen, musste ich mich davon befreien, um mein Leben zu überleben.

Mein alternder Körper hat mir Grenzen gesetzt. Lange Zeit, über 50 Jahre, hat er alle meine Eskapaden und Exzessivitäten klaglos mitgemacht. Als er begann zu streiken, hat mich das erst entsetzt, dann wütend und später ratlos gemacht.

Was jetzt? Wie soll ich jetzt leben?

Nun, heute, bin ich in erster Linie meinem Körper dankbar, dass er so lange klaglos funktioniert hat. Dass dies nicht selbstverständlich ist, erkannte ich erst spät. Und aus dieser Dankbarkeit erwuchs meine Sorgsamkeit mit ihm. Ich danke es ihm jetzt in der Form, dass ich sorgsamer mit ihm umgehe.

Und diese Sorgsamkeit wende ich auch auf meine Seele an.

Ich verwende jetzt einfach den Begriff der Seele für mein innerstes Sein, obwohl ich weiß, dass es nicht so einfach ist mit der Begrifflichkeit der Seele. Aber darum geht es jetzt nicht.

Mein innerstes Sein hat Sehnsucht nach Kontemplation und Meditation.

Die Sehnsucht nach Rückzug, und die Zeit, die ich mir damit für mein Selbst gönne, ist nicht etwas, das erst mit dem Alter entstanden ist. Ich habe sie seit der Mitte meines Lebens.

Es begann mit dem Ausstieg aus einem ersten Berufsleben als Angestellte mit 34 Jahren.

Eine dreimonatige Reise durch Indien, das kennen lernen des Buddhismus, konfrontierte mich damals erstmals mit der Frage „Was mache ich da eigentlich?“, „Wie lebe ich?“ – und – in der Folge „Wie will ich eigentlich leben?“ Damals gönnte ich mir meinen ersten Rückzug, der zwei Jahre lang dauerte. Es brauchte einige Zeit, meine Denk- und Verhaltensmuster zu hinterfragen, zu erkennen und mich neu zu orientieren. Ich machte dann eine zweite Ausbildung zur Psychotherapeutin, und ich machte mich selbständig. Ich wollte nicht mehr abhängig sein, wollte nicht, dass andere über meine Zeit bestimmen. Auch damals schon war es mir sehr wichtig, über meine Zeit selbst bestimmen zu können, und vor allem Zeit zu haben, mich immer wieder zurückzuziehen. Sei das jetzt in langen Reisen in fremde Länder, um Kulturen und Menschen kennen zu lernen, in Studienreisen, oder zu Meditationszeiten in einem buddhistischen Kloster.

„Gut und achtsam mit den Dingen umzugehen tut mir selbst gut“ schreibt Anselm Grün in seinem Buch „Gut mit sich selbst umgehen“.

Das eine bedingt das andere. Wenn ich gut und achtsam mit mir selbst umgehe, werde ich auch behutsam mit den Dingen des täglichen Lebens, mit meiner Umwelt und den Menschen umgehen.

Dazu komme ich immer wieder auf die für mich wichtige Übung der „vier großen Anstrengungen“ von Buddha zurück:

  1. Einen unheilsamen Gedanken, der noch nicht aufgekommen ist, nicht aufkommen zu lassen.
  2. Einen unheilsamen Gedanken, der schon aufgekommen ist, nicht weiterführen.
  3. Einen heilsamen Gedanken, der noch nicht aufgekommen ist, aufkommen lassen.
  4. Einen heilsamen Gedanken, der schon aufgekommen ist, weiterführen.

Dieses Originalzitat von Buddha mag zwar für unsere Ohren merkwürdig klingen, aber es ist eine grundlegende und beachtliche Übung. Wenn man sich darauf einlässt, ist es der Beginn eines Läuterungsprozesses, der in einer großen Erleichterung – dem Loslassen einer Bürde – mündet. Dieser Erinnerung bedarf es immer wieder. Zumindest für mich.

Ich möchte nochmals Jiddu Krishnamurti zitieren. Er sagt:

„Wenn Sie die Schönheit eines Vogels, einer Fliege, eines Blattes sehen wollen oder einen Menschen mit all seinen Schwierigkeiten zu verstehen suchen, müssen Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit, die ein unmittelbares Gewahrsein ist, dafür hingeben. Und Sie können das nur tun, wenn Ihnen daran etwas liegt, wenn es Ihnen zutiefst um das Verstehen zu tun ist – dann geben Sie Herz und Geist daran.“

Zeit – ja, es kostet Zeit. Und damit fordert es eine Entscheidung, wofür ich meine Zeit aufwende. Ich gebe dafür meine Aufenthalte in facebook hin. Und – auch eine Entscheidung, die ich getroffen habe, mein Smartphone. Wie lange habe ich mich geweigert, ein Smartphone zu besitzen – bis vor einem Jahr. Nun verwende ich es kaum. Ich habe weder Internet, Messenger, etc. aktiviert, ich habe kein WhatsApp, ich fotografiere nicht damit. Ich weiß um die Gefahr meiner Sucht – noch schneller und überall und zu jeder Zeit informiert zu sein. Nein, ich will das nicht. Deshalb werde ich es wieder gegen ein Handy eintauschen. Ich will nicht dauernd erreichbar sein. Und meine Fotos, wenn ich denn welche mache, mache ich mit meinem alten Fotoapparat.

War mir mein Rückzug in früheren Jahren sehr wichtig, weil ich wusste, dass ich sonst immer wieder meine Achtsamkeit verliere, ist er mir jetzt zusätzlich noch wichtig, weil ich nicht mehr so viel Zeit zur Verfügung habe. Ich weiß nicht, wie viele Jahres“zeiten“ ich noch erleben darf. Zeit ist noch kostbarer geworden …

„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben,

einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.“

(Pippi Langstrumpf)

 

 

Leben im Hier und Jetzt – Meditation Alltagstauglich Fortsetzung …

Taisen Deshimaru Roshi sagt: „Wenn ihr nicht hier und jetzt glücklich seid, werdet ihr es nie sein. Denn nur wenn ihr das „Hier und Jetzt“, an diesem Ort und sofort verwirklicht, steht ihr der Erlösung unmittelbar gegenüber, anderen Orten und zu anderer Zeit gibt es keine Erlösung und kein Glück.“

Kein Ausreden! Jetzt oder nie!

In der Eingangshalle von japanischen Zen-Tempeln befindet sich manchmal ein kleines hölzernes Brett mit der Inschrift: „Sieh unter deine Füße.“

Meistens aber sehen wir gerade das nicht, was unter den Füßen ist. Unter den Füßen ist der Weg. Nicht Unbekanntes ist zu erkennen, sondern das Allzubekannte. Es ist durch seine Alltäglichkeit verborgen, obwohl es offen vor unseren Augen liegt. Es liegt direkt vor uns. Diejenigen, die nach dem „Wahren“ oder der „Erleuchtung“ in einer jenseitigen Welt suchen, werden sie nicht finden. Erleuchtung ist ein irreführendes Wort.

Suche das Wahre nicht anderswo, du verwegener Wahrheitssucher! Wenn du suchst, entfernst du dich nur. Wer es sucht, wird es nicht finden.

Zitate aus dem Buch von Günter Wohlfahrt: Zen und Haiku

Meditation Alltagstauglich: https://monikakrampl.wordpress.com/…/meditation-alltagstau…/

Zen-Buddhismus oder Zen ist eine in China ab etwa dem 5. Jhdt. n.Chr. entstandene Strömung oder Linie des Mahayana-Buddhismus, die wesentlich vom Daoismus beeinflusst wurde. Der chinesische Begriff Chan stammt von dem Sanskritwort Dhyana, das in das Chinesische als Chan’na übertragen wurde. Dhyana bedeutet frei übersetzt so viel wie „Zustand meditativer Versenkung“, was auf das grundlegende Charakteristikum dieser buddhistischen Strömung verweist, die daher auch gelegentlich als Meditations-Buddhismus bezeichnet wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zen

Meditation Alltagstauglich

Du kannst überall und jederzeit meditieren.

Wenn Du glaubst, dass Du eine Yogamatte, einen Sitzpolster, eine Kerze, Räucherstäbchen, etc., brauchst, um meditieren zu können, schränkst Du Dich sehr ein.

Du wirst dann wahrscheinlich nicht sehr oft meditieren.

Zumindest nicht so oft, wie geplant.

 

Du kannst überall und jederzeit meditieren.

Auf einem Stuhl, im Lesesessel, auf der Couch; in der Natur.

Das Einzige, was Du brauchst, ist eine gerade Sitzhaltung. Natürlich kannst Du auch im Stehen meditieren. Auch da brauchst Du eine gute Haltung – im Stehen.

 

Haltung.

Es ist nicht wichtig, wo Du sitzt oder stehst.

Wichtig ist, wie Du sitzt oder stehst.

Die Sitzhaltung muss so sein, dass Deine Wirbelsäule möglichst gerade ist. Wenn Du einen Polster, eine Decke, oder was auch immer, zum Unterlegen unter Deinen Po hast, damit Du auf Deinen Sitzbeinhöckern sitzen kannst, ist das optimal. Sollte Dir jedoch dies alles nicht zur Verfügung stehen, kannst Du einfach mit Deinen Händen Deinen Po etwas nach oben ziehen. Du wirst es wahrnehmen, wenn Deine Wirbelsäule dadurch gerader wird.

 

Die Wirbelsäule.

Warum die Haltung so wichtig ist.

Die Haltung, die Du wählst, sollte auf jeden Fall angenehm sein für Dich und entspannt. Vielleicht musst Du auch verschiedene Haltungen ausprobieren.

Die Wirbelsäule sollte so gerade wie möglich sein, damit die Energie vom tiefsten Punkt der Wirbelsäule bis in den Nacken, und weiter über Deinen Hinterkopf bis zum Scheitel, fließen kann. Dafür ziehst du das Kinn etwas an, so dass Deine Ohren über Deinen Schultern sind.

Beim Stuhlsitz schaust du, dass deine Unterschenkel senkrecht sind und Deine Füße hüftbreit am Boden stehen. Knie und Hüften bilden einen rechten Winkel.

Im Stehen sind Deine Füße ebenfalls hüftbreit am Boden und Du lässt in den Knien locker, so dass Dein Becken etwas nach vorne kippt. Dadurch wird die Krümmung Deiner Wirbelsäule im Lendenwirbelsäulenbereich etwas ausgeglichen. Für die Halswirbelsäule, siehe die Beschreibung wie oben, bei der Sitzhaltung.

 

Atmung

Dein Meditationsobjekt kann Dein Atem sein. Den hast Du immer zur Verfügung.

Außerdem fördert es eine Vertiefung Deines Atems. Viele Menschen atmen viel zu flach.

Wenn Du also eine bequeme Sitzhaltung gefunden und Deinen Körper entspannt hast – auch das Gesicht, speziell die Kiefermuskulatur und Mund – kannst Du Deine Aufmerksamkeit auf den Atem richten.

Du hast die Möglichkeit, Deinen Atem beim Ein- und Ausatmen zu beobachten und Dir zu sagen: Ein – aus, ein – aus, ein – aus …

Oder Du beobachtest Deinen Bauch- und Brustbereich und sagst Dir: Heben – senken, heben – senken, heben – senken …

 

Meditationsobjekt

Meditationsobjekte sind dazu da, Deinen Verstand zu beschäftigen, damit er Dich nicht fort trägt, und Du irgendwann (hoffentlich) merkst, dass Du gar nicht da bist, sondern mit der Vergangenheit oder der Zukunft beschäftigt bist – aber nicht im Hier und Jetzt.

Am Beginn ist es wichtig, dass Du möglichst oft wahrnimmst, dass Du denkst und was Du denkst. Nur so kannst Du die Gedanken ganz bewusst loslassen.

Solltest Du Dir einen schönen Platz mit Yogamatte, Sitzkissen, Räucherstäbchen und Kerzen eingerichtet haben- wunderbar. Jedoch vergiss nicht – es geht auch anders.

Hier habe ich jetzt einmal ein bisschen von der klassischen Sitz- und Stehmeditation erzählt. Es gibt jedoch viele verschiedene Meditationsmethoden (z.B. mit dem Unterschied von aktiver und passiver Meditation), über die ich ein anderes Mal erzählen werde.

 

Möge die Übung gelingen.

Möge das Meditieren Dir Freude, Entspannung, Bewusstheit und eine verbesserte Gesundheit bringen.

Möge sie ein Teil Deines Alltags werden.

 

 

Auf dieser Seite gibt es ein kurzes Video mit einer Erklärung zu verschiedenen Sitzhaltungen:

http://www.yoga-vidya.de/de/asana/meditation-sitz.html

 

Eine Weihnachtsgeschichte

Eisblumen

Als ich mich um 6 h morgens vor der Terrassentür mit Blick in den Garten hinsetze zu meiner Meditation ist es noch dunkel. Gerade mal den nahesten Baum, den Nussbaum, sehe ich.

Als ich meine Augen schließe, bin ich 5 Jahre alt und spüre die Aufregung des Tages. Nur einen Wimpernschlag von der Kindheit entfernt.

Ich lege die Gedanken auf den Vergangenheitsstapel vor mir ab und kehre zur Beobachtung meines Atems zurück. Diese Geschichte, die da aufsteigt in mir, wird später erzählt werden. Zukunftsstapel. Ein- und Ausatmen. Nichts sonst.

Als ich meine Augen wieder öffne, ist es licht geworden im Garten. Der Wind bewegt jeden Baum und Strauch in einem eigenen Rhythmus. Eine Choreographie des Windes oder des Baumes? Wer weiß das schon. Die großen Äste des Nussbaums wiegen sich von einer Seite zur anderen; die in einer Reihe stehenden Riesen-Lebensbäume, an der Grenze zu Nachbars Garten durften in den Himmel wachsen und die mit den winzigen, schuppenförmigen Blättern besetzten Zweige wiegen sich kreiselnd; der Forsythienstrauch mit den dünnen Zweigen tänzelt wie eine aufgeregte Ballerina.

Der Truthahn schmort im Ofen und beginnt zu duften. Der Tisch ist gedeckt. Alles ist vorbereitet. Jetzt ist Zeit für die Erinnerung.

Mit einem Wimpernschlag von der Kindheit entfernt. Ich bin 5 Jahre alt und spüre die Aufregung des Tages. Dieses Tages. Unendlich ersehnt, ist es heute soweit. Fast nicht auszuhalten. Großmutter hat bereits, so wie jeden Tag, den Ofen eingeheizt. Ich springe rasch aus dem Bett im kalten Schlafzimmer und laufe bloßfüßig in die warme Küche. Auf die Ofenbank hingekauert und mit dem warmen Nachtatem ein Loch in die mit Eisblumen übersäte Fensterscheibe blasen. Das dauert eine Weile, bis das Loch groß genug ist, um hindurchzusehen. Der Marillenbaum hat eine dicke Schneehaube auf seinen Ästen.

Und nein, das Christkind fliegt noch nicht vorbei. Aber es ist ja auch noch früh am Morgen. Vielleicht später. Vielleicht kann ich es später sehen, das Christkind. Jetzt erst einmal frühstücken. Warme Milch mit viel dicker Haut oben. Das schmeckt. Und eine Semmel zur Feier des Tages. Die Erwachsenen frühstücken nicht. Es ist ein Fasttag. Gegessen wird erst am Abend, vor der Bescherung.

Es ist ein kleines Haus, das Haus der Großmutter. Heute ist es gefüllt mit Menschen. Meine Mama ist zu Hause. Sie muss heute nicht arbeiten. Mein Onkel kommt später. Er ist Automechaniker, und wenn er nicht arbeiten muss, fährt er den Rettungswagen. Ich bin sehr stolz auf ihn. Er hilft kranken und alten Menschen. Meine Tante ist auch da. Endlich wieder. Sie ist immer sehr lange weg. Sie ist Frisörin und ist immer auf Saison. Aber heute ist sie da und sie frisiert mich immer so schön. Sie macht mir sicher heute Stoppellocken, mit einer großen weißen Schleife im Haar. Sie hat gesagt, dass sie mit dem Christkind gesprochen hat, damit es mir eine große Puppe mit Echthaar bringt. Ich liebe meine Tante sehr.

Das Schlafzimmer ist schon abgesperrt. Damit wir das Christkind nicht stören. Wir wissen ja nicht, wann es kommt. Hat es doch so viel zu tun. Ich darf mit Großmutter vor die Haustür gehen. Großmutter hat schon Schnee geschaufelt, sonst könnte ich gar nicht vor die Tür, weil so viel Schnee liegt. Im Schnee liegt das Blech mit der selbstgemachten Schokolade. Großmutter hat sie auf ein Blech gegossen, in dem Formen von Bäumen, Glocken und dem Christkind sind – und ich durfte den Faden in die weiche Schokolade drücken, damit das Christkind ihn später auf den Baum hängen kann. Wir müssen dem Christkind ein bisschen helfen, sagte die Großmutter. Jetzt holen wir das Blech rein und Mama stellt das Blech in das kalte Schlafzimmer. Ich darf aber nicht hineinsehen.

Als mein Onkel nach Hause kommt, bauen wir einen großen Schneemann. Später, wenn es dunkel ist, gibt es dann Würstel und Semmeln.

Gesehen habe ich es noch nicht, das Christkind. Obwohl ich so aufgepasst habe.

Ich bin schon so neugierig, was das Christkind mir bringen wird.

24 12 2017

 

Ich bin nicht mehr die, die ich war

Achtsamkeit 3

Im April dieses Jahres erzählte ich  „Wie sich die 50-jährige das Alter vorstellte und die 67-jährige es erlebt.“ Am Ende der Erzählung schrieb ich: „Nein, mir fällt es nicht leicht und ich bin mitten drin. Möge die Übung gelingen.“

Nun geht das Jahr zu Ende. Im Jänner 2018 werde ich 68 Jahre alt.

Ich bin angekommen. In der Stille und im Schweigen.

In diesen 9 Monaten habe ich vieles ausprobiert. Habe experimentiert. Dachte, dass ich das was ich gemacht habe, so wie ich gelebt habe, modifizieren muss, anpassen muss – an meinen veränderten Energielevel, an meine jetzigen Bedürfnisse.

Das mit dem Anpassen, ist nicht gelungen.

Ist es doch so, als würde man mit einem neuen Kleid und vielleicht auch noch mit einer anderen Frisur, das alte Ritual nach den alten Regeln abhalten. War ich doch damit noch immer eine Gefangene meines alten Lebens. Die alten Rituale, die so gar nicht meinen jetzigen Bedürfnissen entsprechen. Den Takt meines Lebens hatte ich damit nicht gefunden. Dachte, ich muss. Ich muss nach Außen gehen. Ich darf mich nicht so zurückziehen. Ich werde menschenscheu. Eine komische Alte. Zu meinem Leben gehört doch tanzen und singen, und viele andere Interessen noch dazu. Das ist das lebendige Leben.

Ich besuchte eine Chorgruppe. Und ging nur einmal hin. Es war schön, fröhlich und lebendig. Viele liebe Menschen. Doch ich fühlte mich im falschen Leben. Inmitten all dieser Menschen fragte ich mich – was mache ich da? Warum kann ich die Lebendigkeit nicht in mir spüren? An der Oberfläche ja, aber nicht tief drinnen.

Die Tanzgruppe besuchte ich gleich gar nicht. In meinem Kalender hatte ich viele Veranstaltungen notiert, die ich dann nicht besuchte. Und meine strenge Kritikerin machte mir Vorwürfe. Du musst. Du musst doch ….

Meine wahren Bedürfnisse

Meine Sehnsucht nach Stille und Kontemplation wurde immer größer. Die erlaubte ich mir zwar in Form meiner Meditation. Aber darüber hinaus sollte ich doch …

Austreibung der dunklen Gestalten der Vergangenheit – ein Perchtenlauf

Vor vier Jahren bin ich in meine Geburtsstadt zurückgezogen. Wohne gegenüber meinem Elternhaus. Täglich, wenn ich meine Haustür öffnete, wurde ich mit meiner Vergangenheit konfrontiert. Dachte, ich habe doch in meiner Therapie schon so viel aufgearbeitet. War zornig und traurig, habe mich versöhnt. Nun wurde ich bei meinen Hundespaziergängen auf jeden Schritt und Tritt an Erlebnisse erinnert – aus meiner Kindheit, meiner Jugendzeit, meiner ersten Ehe. Die dunklen Gestalten meiner Vergangenheit drängten sich in den Vordergrund. Erinnerten an mein erlebtes Leid und erinnerten an meine Fehler, Unzulänglichkeiten, an das, was ich anders machen hätte können; an Leid, das ich anderen zugefügt habe. Ich begegnete meinen inneren Dämonen – all das hätte ganz anders sein können. Hätte ich doch. Ich begann zu zweifeln, ob meine Entscheidung, gerade hierher zurück zu kommen, richtig war.

Doch da gibt es auch die andere Seite. Meinen Sohn. Die neue Nähe und das gute Zusammensein mit ihm. Den Garten und die Tiere – Hund und Katzen. Die Geborgenheit eines zu Hause – nicht mehr am Sprung, mich nicht festlegen und eigentlich könnte ich doch auch wieder woanders hin.

Ich bin geblieben. Und einige fragten – „warum tust du dir das an?“ Und ich antwortete, weil ich nicht mit dunklen Gestalten, die jederzeit aus einer Ecke hervorspringen könnten, leben möchte. Die dunklen Gestalten brauchen das Dunkel. Sie verdunkeln das Licht in mir. Ich möchte keine Angst haben müssen. Ich möchte das Licht in mir – Liebe, Mitgefühl, Freude.

Und die Spaziergänge veränderten sich. Ich versöhnte mich mit den Teilen in mir, die noch unversöhnt geblieben waren. Ruhe kehrte ein.

Eine Befreiung, eine Erleichterung.

Und immer wieder zurück zu der Frage: Wer bin ich eigentlich?

Die Antwort:

Ich bin nicht mehr die, ich war.

Und daher auch ein „ich bin nicht mehr ich“.

Und gleichzeitig auch „ich bin jetzt endlich ich“.

 

Jetzt einmal. Für diese Phase meines Altseins. Vielleicht wird sich die Frage „wer bin ich eigentlich?“ für die Greisin noch einmal stellen.

Nein, ich muss nichts mehr. Ich darf so sein, wie ich jetzt bin.

Und ich bin jetzt anders.

Ich erlaube mir meinen Rückzug von der Außenwelt. Ich erlaube mir, mit mir allein zu sein. Die alte Form meines Ich ist nicht mehr. Ich hatte es noch immer festgehalten.

Das Alte loszulassen bedeutet Freiheit.

Wie das so ist mit dem Loslassen. Auch wenn ich es kenne und weiß, verfiel doch dieser Teil in mir, der losgelassen werden will, in Panik und versuchte allerlei Tricks, damit er weiter bleiben kann.

Und das Alte ist wie eine Mumie, die aus ihrem Grab an die frische Luft geholt wird und zu Staub zerfällt. Und ich blase den Staub in alle vier Winde.

Als ich im April die Erzählung über das Altwerden schrieb, war ich überzeugt, dass meine Zeit als Psychotherapeutin zu Ende sei. Doch auch da die Veränderung. Plötzlich verspürte ich wieder Lust Menschen zu begleiten. Und ich biete wieder ein Seminar an. Auch das wird im Jänner stattfinden. Nach meinem Geburtstag. Und ich weiß, dass dieses Seminar anders sein wird, als alle anderen Seminare, die ich geleitet habe. In meiner Vorbereitung dachte ich an Lieblingsübungen, die ich gerne mit den TeilnehmerInnen gemacht habe. Und dann sah ich mich, wie ich diese Übungen anleite, und ich merkte, dieses Bild stimmt nicht mit dem überein, wie ich jetzt bin. Und ich weiß, jetzt wird es ganz anders werden. Wie genau, weiß ich noch nicht – aber anders. Dem entsprechend, die ich jetzt bin.

Und ich weiß, ich möchte den Titel Psychotherapeutin ablegen. Es ist ein Titel, der nichts bedeutet. Nicht mehr. Er schränkt mich ein. Ich bin nicht „die Psychotherapeutin“. Ich bin viel mehr. Wenn ich alles zusammenführe – bin ich Psychotherapeutin, Meditationslehrerin, Seminarleiterin; aber vor allem die, die viel erlebt und gelebt hat und aus Lebenserfahrung schöpft.

Ich bin ein breiter Fluss, der als Quelle seinen Ursprung hoch oben im Gebirge hat. Eisig ist das Wasser, das sich durch Geröll seinen Weg sucht, über Wasserfälle nach unten stürzt, zu einem Bach, und durch viele Zuflüsse zu einem breiten Strom wird. Menschen können daraus trinken und darin baden. Aus dem eisigen Wasser ist ein warmer Strom geworden, der irgendwann ins Meer münden und sich darin auflösen wird.

Ich bin mehr als das alles und gleichzeitig Nichts.

Wie soll ich das Nichts benennen?

„Aus der Stille trete ich heraus

Und singe

Aus der Leere trete ich

Und bin

Aus der Stille trete ich heraus

Und schaffe

Und alles was ich bin und mache

Drängt wieder nur zur Stille hin.“ *)

 

Meditation und Kotemplation

Sie beschränkt sich nicht auf das Sitzen auf meinem Meditationspolster.

Der Alltag wird Meditation. Ich sitze und schaue beim Fenster raus in den Garten, ich gehe mit meinem Hund und die Gehstrecke wird immer länger.

Ich verliere das Zeitgefühl.

Ich bin einfach da

Ich sehe

Ich fühle

Nichts sonst

Es darf so sein

 

https://monikakrampl.wordpress.com/2017/04/28/das-alter-und-ich/

*) Deuter – Silence ist the answer

 

Wie komme ich zur Achtsamkeit

Achtsamkeit

Durch Stille.
Stille im Außen.

Warum viele Menschen Angst vor der Stille haben.
Warum mich viele Menschen immer wieder fragen – „Wie kannst du das aushalten? Wochenlang im Kloster im Schweigen? Das könnte ich nicht.“

Stille im Außen führt erstmal zu einem Wahrnehmen des kontinuierlichen Lärms im Inneren in Form von Gedanken und Vorstellungen.
Stille ist ein Spiegel. Du erblickst dich im Spiegel.
Was siehst du in diesem Spiegel?
Du entdeckst, dass du nicht in der Gegenwart bist.
Du entdeckst, dass du mit deinen Gedanken in der Vergangenheit bist, und dass dich diese Gedanken zu verdrängten Erinnerungen und Emotionen führen.
Du entdeckst, dass du mit deinen Gedanken in der Zukunft bist, und wie viele Sorgen du dir um die Zukunft machst; du entdeckst vielleicht auch, wie viele Wünsche du in die Zukunft verlagerst, die du jetzt – in der Gegenwart – nicht lebst.

Wenn wir aber nicht in der Gegenwart – im Hier und Jetzt – sind, nehmen wir die Gegenwart nicht wahr.
Wie wir uns fühlen – Jetzt.
Welche Botschaften uns unser Körper sendet – Jetzt.
Was Jetzt in diesem Augenblick ist.
Leben wir dann überhaupt unser Leben? Jetzt?

Stille kann jede und jeder aushalten.
Es ist – wie immer – eine Entscheidung, das zu wollen.
Es ist eine Entscheidung, beim innersten Sein ankommen zu wollen.

Stille führt zum Sein
Wahrnehmen was Jetzt ist
Und darüber hinaus
Ins Nichts

Ich bewege mich nicht
Stille

Wenn meine Füße laufen wollen

006

Wenn meine Füße laufen wollen, werde ich sie erst laufen lassen, bevor ich mich in die Stille begebe – mein eigentliches Vorhaben. Und mit diesem Auf-der-Stelle-laufen wird eine erstaunliche Menge an festgehaltener Energie frei. Auch der verspannte Unterkiefer löst sich, der Mund öffnet sich, und es tönt – die Kehle wird frei.  

Gibt es einen bestimmten Auslöser? Es ist mir keiner bewusst. Doch ich vertraue meinem Körper. Mein Körper ist klug. Und so manches Mal klüger als ich. Ich lasse los und lasse ihn mich einfach führen. Und immer wieder ist es eine Überraschung, wohin er mich führt. Was alles losgelassen werden will.

Erst dann kann ich mich hinsetzen und es wird augenblicklich still in mir.

Von der Aufmerksamkeit im Außen – auf meinen Körper, die Bewegung – zur Aufmerksamkeit im Inneren.

Diesmal gibt es keine Frage in mir. Ich wollte nur in die Stille.

Sitzen. Nichts sonst.

Wie lernen wir uns selbst kennen?

Wenn wir aufhören zu Tun im Außen, und uns damit abzulenken.

Wenn ich im Hier und Jetzt ankommen möchte, muss ich in mich hineinlauschen, und – meinen Körper wahrnehmen.

Vor allem auch, wenn es um tief greifende Veränderungen geht.

Wenn Fragen auftauchen:

Was ist wichtig in meinem Leben? Wo will ich hin?

Da gilt es erst mal herauszufinden, was das Wesentliche und das Wichtige denn ist.

Und diese Frage gilt es immer wieder neu zu stellen.

Vieles von dem was wir tun, ist einfach Ablenkung.

Ablenkung vom Wesentlichen.

Ablenkung vom Wichtigen.

Von der Aufmerksamkeit im Außen zur Aufmerksamkeit im Inneren.

Dort ist die Antwort bereits vorhanden.

Im Jänner 2018 gibt es in einem von mir geleiteten Seminar die Möglichkeit für Sie / für Dich, die beiden Pole – Außen / Ausgelassenheit und Innen / Innenschau – kennen zu lernen. Eine Möglichkeit, Ihre / Deine wartende Antworten zu finden:

Seminar „Leben in Veränderung. Altes loslassen. Neues entsteht.“

Loslassen eine lebenslange Übung. Loslassen schenkt Energie und Freiheit für Neues.

13. – 14. Jänner 2018 in St. Pölten.

Info: https://monikakrampl.wordpress.com/2017/10/28/nach-langer-zeit-biete-ich-wieder-ein-seminar-an/