Zistrose

zistrose

Bald

blüht

wieder

die

graubehaarte Zistrose

in Portugal

 

Frühlingsbote

Cistus Incanus

Liebling der Götter

 

Auf der Halbinsel Chalkidike erzählt man sich diese Legende: Auf dem Olymp hielten einst die Götter Rat, um zu entscheiden, welche Pflanzen bestimmte Heilaufgaben übernehmen sollten. Die Zistrose erhielt von den Göttervätern die Aufgabe, die Wunden der in der Schlacht verletzten Kämpfer zu heilen. Sehr zum Ärger der Göttinnen. Die waren davon überzeugt, dass das Kraut mit den zart rosafarbenen Blüten viel eher zur Schönheitspflege – von innen und außen – geeignet sei. Resultat: Die Zistrose durfte beides; heilen und verschönern. Keine Frage; in der Antike war die Pflanze hoch begehrt. Vor allem ihr Harz, das so genannte Labanum, war als Kosmetikum und Hilfe bei Haut- und Haarproblemen im ganzen Mittelmeerraum berühmt. Zugleich wurde es als Heilmittel gegen die damalige Pest und andere Krankheiten geschätzt. Vor allem aber nutzten die griechischen Bauern und die Mönche der berühmten Athos-Klöster das Cistuskraut als Heiltee für die unterschiedlichsten Gesundheitsstörungen.

Foto: Júlio Reis – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=637716

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