Paula – Mein Leben soll ein Fest sein

In seinem Biopic über Paula Modersohn-Becker erzählt Christian Schwochow die Lebensgeschichte einer der bedeutendsten Malerinnen des Expressionismus.

Paula Becker (Carla Juri) wird 1876 in Dresden geboren und kommt schon früh in den Genuss von Kunst und Kultur, zunächst in Form von Musik. Als Paula 10 Jahre alt ist, widerfährt ihr jedoch ein Unglück: Zusammen mit zwei Cousinen wird sie in einer Sandgrube verschüttet. Nur zwei der drei Mädchen überleben.

1892 geht die jugendliche Paula nach England, lernt dort die Sprache und einen Haushalt zu führen und nimmt sogar etwas Kunstunterricht. Doch die Sehnsucht nach ihrem Zuhause lässt sie schon nach einem halben Jahr wieder zurückkehren.

Gegen ihren Willen soll Paula nun Lehrerin werden, doch die Liebe zur bildenden Kunst hat sie inzwischen gepackt. Obwohl sie als Frau an der Kunstakademie nicht zugelassen ist, besucht sie Zeichenkurse in Berlin. Erst in der Künstlerkolonie Worpswede und dann in Paris verfolgt sie ihren Traum, Malerin zu werden. 1901 heiratet sie Otto Modersohnn (Albrecht Schuch) und findet in Clara Rilke-Westhoff (Roxane Duran) und Rainer Maria Rilke (Joel Basman) gute Freunde.

 

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